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Anforderungen an Volksschullehrkräfte bei der Umsetzung einer diagnosegestützten Sprachbildung
eine qualitative Evaluation einer Lehrerfortbildung zu USB DaZ
Elisabeth Argentero
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Betreuer*in
Marion Döll
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55620
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18038.12539.948760-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an Volksschullehrkräfte bei der Umsetzung einer diagnosegestützten Sprachbildung für Lerner des Deutschen als Zweitsprache. Theoretisch wird im Rahmen dieser Arbeit herausgearbeitet, dass die vorhandenen Leistungsdisparitäten zwischen monolingual deutsch aufwachsenden Kindern und mehrsprachigen Kindern im aktuellen österreichischen Schulsystem nur dann ausgeglichen werden können, wenn der Unterricht durchgängig sprachsensibel und diagnosegestützt gestaltet wird. Eine Analyse der Curricula der PädagogInnenbildung Neu, die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt wurde, zeigt, dass zukünftige Volksschullehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache besser ausgebildet werden, als es bisher in Österreich der Fall war. Im Rahmen des empirischen Teils der Arbeit wurden Interviews mit vier Lehrkräften, die sich im Rahmen eines Lehrgangs das Handwerkszeug für die Umsetzung einer diagnosegestützten Sprachbildung mithilfe des Beobachtungsverfahrens USB DaZ aneigneten, geführt. Die Erhebung der qualitativen Daten an zwei Messpunkten (vor Beginn und nach Absolvierung des Lehrgangs) führte zu einer qualitativen Evaluation des Lehrgangs. Die Datenanalyse der vorliegenden qualitativen Evaluation des Lehrgangs ergab u.a. folgende Ergebnisse: - Insgesamt wird der Lehrgang sehr positiv bewertet. Die Erwartungen der Teilnehmerinnen an den Lehrgang stimmen mit den inhaltlichen Aspekten des Lehrgangs überein. - Den Referentinnen und Referenten gelingt es, den Lehrkräften ihre Qualifizierungsbedarfe hinsichtlich des optimalen Umgangs mit Lernern des Deutschen als Zweitsprache bewusst zu machen und auszugleichen. - Nach Abschluss des Lehrgangs dominiert der Wunsch nach Vermittlung von Fachwissen für eine diagnosegestützte Sprachbildung gegenüber der Vermittlung von Ideen zur praktischen Umsetzung. - In Zusammenhang mit der Auseinandersetzung des Beobachtungsverfahren USB DaZ gelingt eine Perspektivenänderung der Teilnehmerinnen von einer defizitorientierten hin zu einer stärkenorientierten Perspektive auf das sprachliche Können in der Unterrichtssprache Deutsch. - Hinsichtlich der Einstellung von Lehrkräften gegenüber migrationsbedingter Mehrsprachigkeit konnte der Lehrgang keine nennenswerten Reflexionsprozesse in Gang setzen. - Auch die Thematik „Umgang mit Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern“ wird für die Lehrkräfte im Lehrgang zu wenig aufgegriffen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Deutsch als Zweitsprache Sprachdiagnose Sprachbildung USB DaZ Bildungssprache Mehrsprachigkeit qualitative Evaluation Lehrerfortbildung Pädagogische Hochschulen Lehrkompetenzen
Autor*innen
Elisabeth Argentero
Haupttitel (Deutsch)
Anforderungen an Volksschullehrkräfte bei der Umsetzung einer diagnosegestützten Sprachbildung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Evaluation einer Lehrerfortbildung zu USB DaZ
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
186 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marion Döll
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.43 Zweitsprachenerwerb ,
81 Bildungswesen > 81.21 Soziale Ungleichheit im Bildungswesen ,
81 Bildungswesen > 81.74 Grundschule, Primarstufe
AC Nummer
AC15594203
Utheses ID
49154
Studienkennzahl
UA | 066 | 814 | |
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