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Reine Unterhaltung oder Arbeit für den Erhalt der Demokratie?
eine qualitative Befragung Satirebetreibender in Deutschland und Österreich
Hannah Siegl
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
DOI
10.25365/thesis.55801
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10720.03723.755779-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Verbindung von Satire und Journalismus aus Sicht der ProduzentInnen satirischer Formate ist ein bislang schwach erforschtes Feld in der deutschen Kommunikationswissenschaft. Die Arbeit versucht erste Lücken zu schließen. Hierfür wurden 36 Satirebetreibende aus Deutschland und Österreich mithilfe qualitativer halb-standardisierter Leitfadeninterviews zu ihren Motivationen und Zielen, ihrer Einschätzung der Satire und der Verbindung von Satire und Journalismus interviewt. Die Satirebetreibenden können in ähnliche Rollenbilder wie JournalistInnen eingeordnet werden. Sie nehmen eine unterhaltende Rolle ein, bemühen sich aber auch um Aufklärung sowie um Kritik und Kontrolle. Ihre Tätigkeiten ähneln journalistischen, unterscheiden sich jedoch stark in den Zielvorstellungen, da sie sich der Individualität und Subjektivität verschreiben. Außerdem sind sie auf den Journalismus als Informationslieferanten angewiesen und können deshalb lediglich als unterstützendes Element am Rande des journalistischen Feldes angesehen werden. Sie selbst sehen sich vermehrt als KünstlerInnen, nur ein Bruchteil sieht sich als JournalistIn.
Abstract
(Englisch)
The connection between satire and journalism from the perspective of the producers of satirical formats is a nearly unexplored field in the German-speaking communication science. This thesis tries to close first gaps. Therefore, 36 satirists from Germany and Austria were questioned (interviewed) with a half-structured guided interview on their motivation and aims, their appraisal of satire and the connection between satire and journalism. The satirists can be categorized by similar role dimensions as journalists. They take entertaining roles yet strive for enlightenment as well as critic and control. Their occupation is quite like journalistic ones, but strongly distinguished in their objectives. They dedicate themselves to individualism and subjectivism. Besides, satirists are reliant on journalists as providers of information. Therefore, they can only be seen as a supporting element of journalism at the border of the journalistic field. Most of the satirists see themselves as artists, only a small part as journalists.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Journalismus Satire Bourdieu Rollenselbstverständnis
Autor*innen
Hannah Siegl
Haupttitel (Deutsch)
Reine Unterhaltung oder Arbeit für den Erhalt der Demokratie?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Befragung Satirebetreibender in Deutschland und Österreich
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
120 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC15257207
Utheses ID
49308
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
