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Sexismus aus journalistischer Perspektive. Die journalistische Aufarbeitung von der Gegenöffentlichkeit am Beispiel #metoo
eine inhaltsanalytische Untersuchung von Online-Zeitungsartikel
Tara Pannach
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55802
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10721.09831.418058-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In jüngerer Zeit schaffen es feministische Protestbewegungen (mittlere Ebene) vermehrt in den Fokus der hegemonialen Medienöffentlichkeit (komplexe Ebene). Dr. Elisabeth Klaus analysierte den Einfluss feministischer Bewegungen auf die mediale Berichterstattung und entwickelte dabei das Drei-Ebenen-Modell, welches die Öffentlichkeit als einen Prozess der gesellschaftlichen Selbstverständigung begreift. Dieser konzeptuelle Rahmen soll es ermöglichen, feministische Protestaktionen festzumachen und ihre Erfolge daraufhin auszuloten sowie gegebenenfalls sichtbar zu machen. Anhand von Klaus‘ Modell, untersuchte Ulla Wischermann zunächst Frauenbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts, heutige Forschung verlagert das Augenmerk jedoch auf die Analyse der Gegenwart, in der feministische Anliegen sich immer mehr im Internet artikulieren und auf diesem Weg zusehends die Aufmerksamkeit der Leitmedien gewinnen. Die vorliegende Arbeit behan-delt diese mediale Darstellung feministischen Protests im digitalen Zeitalter. Am Beispiel des #metoo Hashtags wird die Darstellung und Verarbeitung der die mittlere Ebene bildenden feministischen Bewegung in der komplexen Ebene deutschsprachiger Leitmedien untersucht. Unter Berücksichtigung feministischer Medienkritik werden aus-gewählte Medienbeiträge einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Es zeigt sich, dass die hegemoniale Medienöffentlichkeit sich bei der Darstellung sexuali-sierter und sexueller Gewalt an Frauen bestimmter eingespielter Routinen bedient. Die Forderungen feministischer Medienkritik bleiben dabei weitgehend unberücksichtigt: Sowohl hinsichtlich der Hinterfragung des binären Geschlechtersystems, als auch der Einbeziehung des breiten Spektrums an Diskriminierungsformen bleibt die Berichterstat-tung der Leitmedien weit hinter den Erwartungen. Dergestalt vermögen es Frauenthemen nicht, das volle Potenzial ihrer gesellschaftlichen Wirkungsmacht zu entfalten. Die Arbeit diskutiert mögliche Gründe für diese Sachlage und hebt dabei die Relevanz zukünftiger Forschung zur Darstellung feministischer Bewegungen in hegemonialen Medienöffentlichkeiten hervor.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Journalismusforschung Öffentlichkeit #metoo
Autor*innen
Tara Pannach
Haupttitel (Deutsch)
Sexismus aus journalistischer Perspektive. Die journalistische Aufarbeitung von der Gegenöffentlichkeit am Beispiel #metoo
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine inhaltsanalytische Untersuchung von Online-Zeitungsartikel
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
137 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.31 Öffentlichkeit
AC Nummer
AC15257183
Utheses ID
49309
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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