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Einflussfaktoren auf die Einstellung zum modernen Sexismus von Schülerinnen und Schülern
Christoph Daubek
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Christiane Spiel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55833
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10723.48114.739079-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Vor dem Hintergrund einer aktuellen Sexismusdebatte, die sich aber vorwiegend an körperlich erlittenen Übergriffen an Frauen orientiert und andere Aspekte kaum berücksichtigt, wurden in der vorliegenden Studie die weniger beachteten Dimensionen des Sexismus thematisiert. Demnach war das Bewusstsein zur Gleichstellung der Geschlechter in der österreichischen Gesellschaft im Fokus der Betrachtung. Es wurde der Einfluss der Eltern auf die Ausprägungen des modernen Sexismus von Schülerinnen und Schülern unter¬sucht, indem die individuelle persönliche Positionierung der Jugendlichen sowie deren Eltern berücksichtigt wurde. Auch wurde das Geschlecht, das Lebens¬alter sowie Migrations¬hintergrund und sozioökonomischer Status der Teilnehmenden mit einbezogen. Die Einstellungen und Eigenschaften konnten anhand eines Online-Fragebogens von insgesamt 448 Schülerinnen und Schülern der 6. bis 8. Schulstufe aus Neuen und Kooperativen Mittelschulen in Wien und Niederösterreich erfasst werden. Die Erhebung der elterlichen Einstellungen erfolgte mittels eines Papier-Pencil-Fragebogens. Als Ausgangspunkt diente die REFLECT-Studie von Finsterwald, Jöstl, Popper, Hesse, Spiel, & Schober (2012a), mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zu den Einflüssen auf den modernen Sexismus zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler zum modernen Sexismus sowie das disponible Wissen zur Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft jene der REFLECT-Studie weitgehend bestätigen. Die vorliegende Arbeit ist ein Beitrag zur Erweiterung des Verständnisses der Wirkmechanismen zur Erklärung des modernen Sexismus im Sinne der sexuellen Diskriminierung in der Gegenwart. Gezeigt werden konnte, dass die Elterngeneration die Gleichstellung der Frau skeptischer beurteilt und diese Ein¬stellungen mit jenen ihrer Kinder in keinem Zusammenhang standen. Zur Prognose des Kriteriums „Moderner Sexismus“ konnte die Bedeutung des Wissens um die Gleichstellung der Frau belegt werden. Dies bedeutet gleichzeitig, dass zur Erklärung der Variabilität der beiden Kriterien des modernen Sexismus ein relativ großer Beitrag aus weiteren Einflussfaktoren anzunehmen ist.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Einflussfaktoren des moderenen Sexsimus bei Kindern Replizierung der REFLECT-Studie
Autor*innen
Christoph Daubek
Haupttitel (Deutsch)
Einflussfaktoren auf die Einstellung zum modernen Sexismus von Schülerinnen und Schülern
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
67 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christiane Spiel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC15341502
Utheses ID
49338
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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