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Vertragliche Modifikationen von finanziellen Vermögenswerten gemäß IFRS 9
eine Analyse aus der Sicht von Kreditinstituten
Kristin Thallinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Karina Sopp
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55837
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10720.64529.991268-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Vertragliche Modifikationen von finanziellen Vermögenswerten erhalten mit der Einführung des IFRS 9, speziell im Hinblick auf die Offenlegungsvorschriften und den neuen Regelungen zur Wertminderung, eine wichtige Rolle. Diese Masterarbeit verdeutlicht, wie entscheidend die Identifizierung von vertraglichen Modifikationen in den Systemen ist. Zunächst ist eine Unterscheidung zwischen einer substantiellen und einer nicht-substantiellen Modifikation vorzunehmen. Im Rahmen einer substantiellen Modifikation kommt es zum Abgang des ursprünglichen und zum Zugang des modifizierten finanziellen Vermögenswerts. Wohingegen bei einer nicht-substantiellen Modifikation eine Buchwertanpassung sowie die Erfassung eines Modifikationsergebnisses erfolgt. Der IFRS 9 enthält keine expliziten Vorgaben zu welchem Zeitpunkt ein finanzieller Vermögenswert als substantiell modifiziert gilt, woraufhin unter Beachtung des IAS 8.11.(a) eine analoge Behandlung zu finanziellen Verbindlichkeiten als eine sachgerechte Vorgehensweise gilt. Folglich muss das Kreditinstitut bezüglich der Entscheidung, ob eine substantielle Modifikation vorliegt qualitative und quantitative Indikatoren definieren. In diesem Zusammenhang entsteht dem Bilanzierenden ein Interpretationsspielraum. Diese Masterarbeit soll den Umgang mit vertraglichen Modifikationen von finanziellen Vermögenswerten erläutern. Des Weiteren werden wesentliche Fragestellungen, die sich hinsichtlich der praktischen Anwendung ergeben können, diskutiert.
Abstract
(Englisch)
With the introduction of IFRS 9, contractual modifications of financial assets became more in the focus, particularly regarding disclosure requirements and the expected credit loss model. This master thesis points out the importance of identification of contractual modifications in the systems. First, a distinction between a substantial and a nonsubstantial modification has to be made. Substantial modification results in derecognition of the original financial asset and the change in the modified financial asset. Whereas, in a non-substantial modification, an adjustment in the carrying amount and the detection of a modification result takes place. IFRS 9 does not contain any explicit requirements as to when a financial asset is considered substantially modified, whereupon IAS 8.11.(a) requires analogous treatment to financial liabilities as an appropriate approach. Consequently, the financial institution has to define qualitative and quantitative indicators in order to decide whether it is a substantial modification or not. Therefore, areas of discretion occur. The purpose of this thesis is to explain the accounting treatment of contractual modifications of financial assets. Furthermore, essential questions that may arise regarding the practical application are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
IFRS 9 Modification
Schlagwörter
(Deutsch)
IFRS 9 Modifikationen
Autor*innen
Kristin Thallinger
Haupttitel (Deutsch)
Vertragliche Modifikationen von finanziellen Vermögenswerten gemäß IFRS 9
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse aus der Sicht von Kreditinstituten
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
X, 91 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikationen
85 Betriebswirtschaft > 85.00 Betriebswirtschaft: Allgemeines ,
85 Betriebswirtschaft > 85.25 Betriebliches Rechnungswesen
AC Nummer
AC15391912
Utheses ID
49342
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1