Detailansicht
Datenschutz, Ethik und assistive Technologien
Hemmschuhe oder Treiber für höhere Lebensqualität in "smarten" Altenpflege und -Betreuungseinrichtungen?
Judith Kurz
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Gerontologie und soziale Innovation
Betreuer*in
Gerda Geyer
DOI
10.25365/thesis.55927
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22758.45154.172562-7
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Menschen werden immer älter und Familienstrukturen ändern sich – die Veränderungen die damit einhergehen beeinflussen maßgeblich unsere Lebensweise und damit auch die Form des Alter(n)s. Assistive Technologien sollen das Leben für ältere Menschen erleichtern und Unterstützung bringen. Dabei stehen die Bedürfnisse des Einzelnen und sein Recht auf Privatheit, aber auch seine Umwelt im Mittelpunkt. Gerade unter dem ethisch heiklen Aspekt „Schutz der Privatsphäre“ sind einige An- und Herausforderungen im Kontext der Technisierung zu meistern, ebenso wie die damit einhergehenden Problematiken aufgrund des Datenschutzes und den hiermit verbundenen Einschränkungen für die technologischen Entwicklungen.
In der vorliegenden Arbeit werden die relevanten Bestimmungen der geltenden Datenschutzgrundverordnung in Hinblick auf den Einsatz von assistiven Technologien kritisch betrachtet, deren Innovationscharakter beleuchtet, ebenso die ethischen Aspekte, die zum Erhalt oder zur Steigerung der Lebensqualität notwendig sind und die, damit in Verbindung stehende, Sicht auf Alter(n) erörtert.
Als Konsequenz der Überlegungen wird versucht ein einfaches Modell für die betroffenen Stakeholder, zur Klärung eines sinnvoll erscheinenden Einsatzes von assistiven Technologien auf Basis des MEESTAR Ethikmodelles und des Caritas Ethikmodells unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Datenschutz zu erarbeiten. Das Modell soll als Entscheidungsgrundlage für die Definition von informierten Einverständniserklärungen dienen. Hierbei wird auch auf die Problematik eingegangen, dass gerade bei der angestrebten Zielgruppe keine Urteils- und Einsichtsfähigkeit vorliegen kann und es deshalb auch Überlegungen bedarf, wie mit betroffenen Personen und Angehörigen umgegangen werden soll.
Abstract
(Englisch)
People are getting older, and family structures are changing - the changes that go along with them are having a significant impact on our way of life, and therefore also the way of aging.
Assistive technologies should make life easier for older people and provide support. The needs of the individual and his right to privacy as well as his environment moved into focus of society and politics. Especially under the ethically sensitive aspect of "privacy protection", there are some conditions and challenges to be overcome in the context of technology, as well as the associated problems due to data protection and the associated limitations for technological developments.
In the present work, the relevant provisions of the current General Data Protection Regulation are critically examined with respect to the use of assistive technologies that highlight their innovative nature, as well as the ethical aspects required to maintain or enhance a "good life". Likewise, the view of age should be illuminated.
As a consequence of the deliberations, a simple model is developed for the affected stakeholders to clarify a meaningful use of assistive technologies on the basis of different ethical models, taking into account the requirements of data protection, which can serve as a basis for deciding on the informed consent. This master thesis also addresses the problem that some parts of the aging generation have no insight and judgment ability. Therefore, it is also taken into consideration how to deal with affected people and their relatives.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
age aging assistive technologies basic data protection regulation declaration of consent age demographic development informed consent privacy quality of life mechanization (social) innovation treatment of affected people
Schlagwörter
(Deutsch)
Alter(n) assistive Technologien Datenschutzgrundverordnung demografische Entwicklung Einverständniserklärung informiertes Einverständnis Lebensqualität Privatsphäre (soziale) Innovation Technisierung Umgang mit betroffenen Personen
Autor*innen
Judith Kurz
Haupttitel (Deutsch)
Datenschutz, Ethik und assistive Technologien
Hauptuntertitel (Deutsch)
Hemmschuhe oder Treiber für höhere Lebensqualität in "smarten" Altenpflege und -Betreuungseinrichtungen?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
VIII, 144 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerda Geyer
AC Nummer
AC15621050
Utheses ID
49412
Studienkennzahl
UA | 992 | 050 | |
