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Transparency in nudging
how much does it matter?
Marko Lucic
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Stephan Mühlbacher
DOI
10.25365/thesis.56202
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22755.71465.326568-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die wachsende Popularität von Verhaltensökonomie in der Forschung und der entsprechende Popularitätsanstieg in der Bevölkerung sowie in der Politik haben stetig dazu geführt, dass „Nudging“ immer mehr im alltäglichen Leben von Einzelpersonen benutzt wird. Dieser Anstieg in der Verwendung von Nudges und das wachsende Forschungsinteresse, führte zu genaueren Untersuchungen der Natur des Nudgings als Ganzes. Insbesondere, die Nutzung von Nudging ohne Zustimmung oder Vorwarnung hat zu einem Anstieg an Kritik gegen die Anwendung von Nudges geführt, nachdem argumentiert wurde, dass ein solcher Gebrauch ethisch fragwürdig ist, wenn nicht sogar gänzlich unethisch. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, zu erforschen ob Transparenz die Effekte von Nudging beeinflussen kann, während das Ausmaß der Reaktanz untersucht wird, dass durch Nudging bei den TeilnehmerInnen ausgelöst wird. Den Teilnehmer/innen wurde ein fiktionales Szenario präsentiert, in welchem sie gefragt wurden, ob sie an einem privaten Pensionsversicherungsplan an ihrem neuen Arbeitsplatz teilnehmen würden. Die Studie wurde konzipiert um darzulegen, ob zwei Typen von Nudges (soziale Normen und Defaults) tatsächlich zu einer höheren Teilnahmerate unter den Teilnehmer/innen führen, während zusätzlich offenes und verstecktes Nudging, d.h. transparentes und nicht transparentes Nudging untersucht wird, um weiteres Licht auf die Thematik des „ethischen Nudgings“ zu werfen. Unerwarteter Weise, zeigen die Ergebnisse keine signifikanten Effekte des Nudgings auf die Teilnahmerate. Ebenso wenig hat Transparenz einen signifikanten Einfluss auf die Effektivität beim Nudging. Es stellte sich jedoch heraus, dass transparente „default- Nudges“ zu Reaktanz bei den Teilnehmer/innen führen, während transparente „soziale- Nudges“ dies nicht tun. Insgesamt sind die Ergebnisse nicht eindeutig und stehen im Kontrast zu einigen der Haupterkenntnisse in bereits existierenden Forschungen. Es werden mögliche Erklärungen und Beschränkungen dafür behandelt, sowie Vorschläge für die Zukunft in diesem Forschungsfeld gemacht.
Abstract
(Englisch)
The growing popularity of behavioral economics within the scientific community and the commensurate increase in reputation among the general and political populations has steadily led to nudging becoming ever more present in the everyday lives of individuals. This increase in the use of nudging has led to greater research interest in the topic, which has in turn, led to greater scrutiny of the nature of nudging as a whole. In particular, the use of nudging without consent or notice has led to a growing amount of criticism towards its application, since some have argued that such use is ethically questionable, if not outright unethical. The goal of the investigation is to inquire whether transparency might influence the effects of nudging, while tracking the degree of reactance that participants experience as a result of being nudged. Participants were presented with a fictional scenario in which they were asked whether they would join a private retirement-savings plan at their new place of work. The study set out to show whether two types of nudges (social norms and defaults) would actually lead to higher participation rates among participants, while also contrasting open and hidden nudging, i.e., transparent and non-transparent nudging in order to further shed light on the topic of ethical nudging. Unexpectedly, the results show no significant effect from nudging of either variety on participation rates, with transparency also having no significant influence on nudging effectiveness. However, it was found that transparent default nudges do lead to reactance in participants, while transparent social nudges did not do so. Overall, the results prove to be mixed and in contrast to some of the major findings in existing research on the topic. Possible explanations and limitations are discussed, as well as suggestions for future research in this field.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
nudging transparency reactance default social norms
Schlagwörter
(Deutsch)
Nudging Transparenz Reaktanz Default Soziale Normen
Autor*innen
Marko Lucic
Haupttitel (Englisch)
Transparency in nudging
Hauptuntertitel (Englisch)
how much does it matter?
Paralleltitel (Deutsch)
Transparenz im Nudging : wie wichtig ist sie?
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
45 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stephan Mühlbacher
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.60 Sozialpsychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie
AC Nummer
AC15358592
Utheses ID
49645
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
