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Der Kaisersaal im Stift Kremsmünster
Vanessa Tasmin Wolf
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Monika Dachs-Nickel
DOI
10.25365/thesis.56387
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17289.55272.730574-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die österreichische Kunstlandschaft des 17. und 18. Jahrhunderts war maßgeblich geprägt von prunkvoll ausgestatteten Festsälen, die besonders im Gebiet des österreichischen Kaiserreiches dem regierenden Hause Habsburg huldigten. Einer dieser sogenannten Kaisersäle ist der Kaisersaal des Stiftes Kremsmünster. Dieser ist Gegenstand der vorliegenden Forschungsarbeit, in welcher der Frage nachgegangen wird, welche Rolle der Kaisersaal im Stift Kremsmünster in der Entwicklungsgeschichte barocker Kaisersäle, vorwiegend im monastischen Bereich, einnimmt. Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, die bisherigen Abhandlungen zum Kaisersaal des Stiftes Kremsmünster und die Beiträge über die darin tätigen Künstler zusammenzufassen und durch eine anschließende forschungsgeschichtliche Analyse die charakteristischen Eigenschaften eines barocken Kaisersaales herauszuarbeiten. Um das Zusammenspiel der einzelnen Gattungen, welche den Saal zu einem Gesamtkunstwerk machen aufzuzeigen, sollen im Zuge dieser Ausarbeitung sowohl die architektonischen Leistungen der Bauherren als auch die Errungenschaften der Künstler näher beleuchtet werden. Der Kaisersaal des Stiftes Kremsmünster erhält durch sein frühes Entstehungsdatum kunsthistorische Bedeutung, denn er gilt als einer der ersten barocken Festsäle in monastischer Umgebung, die dem Hause Habsburg huldigen. Durch sein imperiales Ausstattungsprogramm nimmt er eine Vorreiterrolle in der Entwicklungsgeschichte der barocken Kaisersäle in Österreich ein. Zu den künstlerischen Errungenschaften, die im Kaisersaal des Stiftes Kremsmünster vollbracht wurden zählen das monumentale Deckenfresko von Melchior Steidl (1696) sowie die Porträtserie der Regenten aus dem Hause Habsburg von Martino Altomonte (1721). Das Zusammenspiel der verschiedenen Ausstattungselemente macht den Kaisersaal zu einem einzigartigen Zeitzeugen der österreichischen Barockkunst. Die dort angewendeten Gestaltungsprinzipien wurden für die Gestaltung der barocken Kaisersäle des 18. Jahrhunderts übernommen und weiterentwickelt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
baroque architecture monastery
Schlagwörter
(Deutsch)
Barock Kremsmünster Kaisersaal Architektur Stift
Autor*innen
Vanessa Tasmin Wolf
Haupttitel (Deutsch)
Der Kaisersaal im Stift Kremsmünster
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
146 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Monika Dachs-Nickel
AC Nummer
AC15329805
Utheses ID
49810
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
