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Das Dolmetschen der juristischen Fachsprache
Mateusz Pawel Dybka
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Polnisch Deutsch
Betreuer*in
Mira Kadrić-Scheiber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.56454
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17275.70169.522275-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit thematisiert das Dolmetschen der juristischen Fachsprache im Gerichtssaal und geht der Frage nach, wie diese fachliche Sprachvarietät in verschiedenen Verfahrensstadien gedolmetscht wird, zumal sie auch an Laien adressiert werden kann. Die Arbeit besteht aus fünf Kapiteln. Zuerst werden die Gerichtsdolmetscher und -dolmetscherinnen aus einer translationswissenschaftlichen und auch rechtswissenschaftlichen Perspektive betrachtet. Der zweite Abschnitt widmet sich dagegen dem Phänomen der Fachsprachen und das dritte Kapitel präsentiert die Forschungsmethoden. Zu den Untersuchungszwecken wurden drei kommunikative Ereignisse aus zwei Strafverhandlungen, an denen ein Dolmetscher und eine Dolmetscherin für Polnisch teilnahmen, beobachtet und protokolliert. Das auf diese Art gesammelte Forschungsmaterial wurde im vierten Kapitel unter Anwendung der Kritischen Diskursanalyse erforscht und die Analyseergebnisse wurden im Hinblick auf den Forschungsgegenstand ausgewertet. Die im fünften Kapitel besprochenen Ergebnisse haben gezeigt, dass das Dolmetschen der juristischen Fachsprache in den vorgestellten Beispielen die sozialen Machtverhältnisse widerspiegelten, die sich in der Verwendung der juristischen Fachsprache manifestierten. Daher wurden die fachsprachlichen Äußerungen immer in einem solchen Sprachregister wiedergegeben, das dem Vertreter oder der Vertreterin des Gerichts zugeordnet werden konnte. Daraus folgt, dass die identitätsstiftende Funktion der Fachsprache und folglich das Machtgefüge im Gerichtssaal einen Einfluss auf Dolmetschungen ausüben konnten.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis discusses the interpretation of legal jargon in the courtroom and investigates the question of how this specialised language variety is interpreted in different trial stages, especially since it can be used to address legal laypersons. This paper consists of five chapters. First, court interpreters are examined via the field of Interpreting Studies as well and from the legal perspective. The second part addresses the phenomenon of specialised jargon while the third chapter presents the research methodology. For the purpose of examination three communicative events from two criminal processes were observed and documented, in which court interpreters for the Polish language participated. The research material collected in this way was investigated in fourth chapter using the Critical Discourse Analysis and the results were evaluated regarding the research subject. The result deliberated in the fifth chapter showed that the interpretation of the legal jargon in the presented examples reflected the social power relations which manifested themselves through the usage of the legal jargon. For this reason, specialist law statements were interpreted in such a language register that was appropriate for the representative of the court. As a result, the identity creating function of specialised jargon and consequently the power structure in the courtroom were able to influence interpretation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Court Interpreting Legal Jargon jargon/ observation Critical Discourse Analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Gerichtsdolmetschen juristische Fachsprache Fachsprachen Beobachtung Kritische Diskursanalyse
Autor*innen
Mateusz Pawel Dybka
Haupttitel (Deutsch)
Das Dolmetschen der juristischen Fachsprache
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
125 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mira Kadrić-Scheiber
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.24 Gruppensprachen, Fachsprachen, Sondersprachen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft ,
86 Recht > 86.42 Strafrecht: Sonstiges
AC Nummer
AC15626959
Utheses ID
49868
Studienkennzahl
UA | 070 | 375 | 331 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1