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Der Gebrauch Otto Kruses Verben des Referierens bei Masterstudierenden der Universität Wien
eine quantitative empirische Studie zu den Fachrichtungen "Deutsche Philologie" und "Bildungswissenschaft"
Mathias Gebhard Henning
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Betreuer*in
Michal Dvorecky
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.56568
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22744.49415.680253-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Verben des Referierens von Kruse spielen eine bedeutende Rolle bei der Aneignung wissenschaftlichen Schreibens zum einen sowie in der Entwicklung einer Novizin/eines Novizen hin zu einer Expertin/einem Experten eines wissenschaftlichen Diskurses zum anderen. Dabei handelt es sich nicht primär um die Darstellung objektiver Wahrheiten und Begriffe zeitloser Qualität und auch nicht um Hervorhebung signifikanter Forschungsresultate, sondern um Intertextualität und Diskursfähigkeit. Es ermöglicht Lehrenden ein Repertoire und Register von Phrasen, Termini, grammatischen Kategorien und Funktionen zur Verfügung zu stellen, um diese Ansprüche vermitteln zu können. Sprachliche Mittel und Wörter der Zustimmung und Beipflichtung wie ,beruft sich auf‘, ,knüpft an‘, ,führt ein‘, ,weist nach, dass‘, ,befürwortet, dass‘, ,empfiehlt etwas‘ etc. und des Missbilligens und Kritisierens wie ,verneint etwas‘, ,bestreitet etwas‘, ,verwahrt sich gegen‘, ,missbilligt etwas‘, ,überschätzt etwas‘ zeugen von dieser Diskursfähigkeit und können über reguläre schreibprozessorientierte Didaktik eingeführt werden. Um Auskunft über einen Status quo der tatsächlichen Verwendung der Verben des Referierens bei bestimmten Studierenden der Universität Wien zu erhalten, werden zwei Textkorpora untersucht und diese miteinander verglichen. Die vorliegende quantitative empirische Untersuchung beschäftigt sich zum einen mit einem Textkorpus aus sechs Masterarbeiten der Studienrichtung Bildungswissenschaft der Universität Wien aus dem Jahr 2016 und zum anderen mit einem Textkorpus aus sechs Masterarbeiten der Studienrichtung Deutsche Philologie der Universität Wien aus dem Jahr 2016. Die Ergebnisse werden analysiert und in den aktuellen Forschungsstand eingegliedert. Zusätzlich wird ein Ausblick gegeben, der eine didaktische und methodische Anwendung der Forschungsergebnisse im Unterricht skizziert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Wissenschaftssprache Schreibprozess Schreibdidaktik quantitative empirische Untersuchung Bildungssprache Korpuslinguistik Universität Wien Masterstudierende
Autor*innen
Mathias Gebhard Henning
Haupttitel (Deutsch)
Der Gebrauch Otto Kruses Verben des Referierens bei Masterstudierenden der Universität Wien
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine quantitative empirische Studie zu den Fachrichtungen "Deutsche Philologie" und "Bildungswissenschaft"
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
139 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michal Dvorecky
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.03 Theorie und Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.24 Gruppensprachen, Fachsprachen, Sondersprachen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik
AC Nummer
AC15355485
Utheses ID
49971
Studienkennzahl
UA | 066 | 814 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1