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Helicopter Parenting versus Autonomieunterstützung
Elternverhalten und seine Auswirkungen auf die Selbstwirksamkeitserwartung bei Emerging Adults
Magdalena Moser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Sirsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.56656
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17290.62522.348475-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit werden unterschiedliche Elternverhaltensweisen mit der Selbstwirksamkeitserwartung von Emerging Adults in Verbindung gebracht. Ein Fokus liegt vor allem auf einer differenzierten Betrachtung der Allgemeinen und Spezifischen Selbstwirksamkeitserwartung. Dabei werden Dyaden-spezifische Unterscheide im Elternverhalten berücksichtigt. In einem Online-Fragebogen wurden Emerging Adults in Ausbildung über das Elternverhalten und über die eigene Selbstwirksamkeitserwartung befragt. Die Verhaltensweisen Helicopter Parenting und Autonomieunterstützung wurden durch Self-Report der jungen Erwachsenen getrennt für Mütter und Väter erhoben. Die Selbstwirksamkeitserwartung wurde im Allgemeinen sowie spezifisch für den Ausbildungsbereich erfasst. Die Stichprobe umfasste 568 Emerging Adults wobei 71.6% weiblich waren. Das Alter variierte zwischen 18 und 30 Jahren (M = 23.34, SD = 2.74). Die Ergebnisse zeigten, dass Töchter im Durchschnitt nicht mehr Helicopter Parenting von der Mutter empfanden als Söhne. Gleichzeitig erfuhren Töchter aber mehr mütterliche Autonomieunterstützung als Söhne. In Bezug auf das Elternverhalten des Vaters ergaben sich keine Unterschiede zwischen Söhnen und Töchtern. Betreffend der wahrgenommenen Selbstwirksamkeitserwartung zeigten sich je nach Elternverhalten Unterschiede. Jene Emerging Adults, die niedriges Helicopter Parenting und hohe Autonomieunterstützung der Eltern angaben, wiesen eine höhere spezifische und allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung auf als jene Emerging Adults, die von hohem Helicopter Parenting und niedriger Autonomieunterstützung berichteten.
Abstract
(Englisch)
This paper investigates the impact of parenting techniques on perceived self-efficacy of emerging adults. A differentiated view of general self-efficacy and specific self-efficacy was focused. Furthermore the dyad-specific differences in the parent-child relationship were observed. Therefore this study examined how helicopter parenting and autonomy support is related to self-efficacy among 568 (71.6% females) emerging adults aged from 18 to 30 years (M = 23.34, SD = 2.74) who completed an online survey. The results show that daughters did not achieve more helicopter parenting from their mothers than sons did, although daughters achieved more autonomy support from their mothers than sons did. Neither helicopter parenting nor autonomy support from fathers showed differences between daughters and sons. Both helicopter parenting and autonomy supportive parenting were found to have effects on the perceived general self-efficacy and specific self-efficacy. Helicopter parenting was associated with low self-efficacy and autonomy support correlated with high self-efficacy.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Autonomy Support Helicopter Parenting Self-Efficacy
Schlagwörter
(Deutsch)
Autonomieunterstützung Helicopter Parenting Selbstwirksamkeitserwartung
Autor*innen
Magdalena Moser
Haupttitel (Deutsch)
Helicopter Parenting versus Autonomieunterstützung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Elternverhalten und seine Auswirkungen auf die Selbstwirksamkeitserwartung bei Emerging Adults
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
91 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Sirsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15387708
Utheses ID
50046
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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