Detailansicht

Lifestyle-Journalismus 2.0.
Darstellung und Thematik von journalistischen Beiträgen in Print, Online und sozialen Medien am Beispiel der österreichischen Frauenmagazine "Miss" und "Women"
Sophie-Amelie Eisenberger
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.57009
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17277.44583.158254-7
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In einer Zeit, in der unter anderem Lifestyle- und Frauenmagazine ihre Prioritäten immer weiter ins Netz verlegen, stellt sich die Frage, wie sich derartige Medien das Web 2.0. mit all seinen Anwendungsmöglichkeiten zu Nutze machen, um Inhalte optimal zu präsentieren. Zusätzlich zeigen diverse Studien, dass sich die Themeninhalte Online deutlich von den gedruckten unterscheiden. Darauf basierend befasst sich diese Magisterarbeit mit den thematischen und darstellerischen Unterschieden zwischen Print- und Online-Ausgaben von Lifestyle-Magazinen sowie deren Veröffentlichungen auf Facebook und Instagram, am Beispiel zweier österreichischer Frauenmagazine („Miss“ und „Woman“). Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden für das Lifestyle-Gerne spezifische Nachrichtenfaktoren generiert. Durch die Analyse von insgesamt 349 Print-, 410 Online-, 318 Facebook- sowie 118 Insta-Story-Inhalten konnten spezifische Aussagen über die Besonderheiten der verschiedenen Distributionskanälen getroffen werden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Unterschiede zwischen Haupt- und Nebenthemen und deren ProtagonistInnen sowie auf die allgemeine Aufmachung gelegt. Die meist eindeutigen Resultate zu den Themen ergeben klare Tendenzen aller Kanäle in Richtung spezifischer Inhalte. Allerdings zeigt sich bei der Auswahl der Print-Themen eine deutlich höhere Diversität. Zusätzlich stellt sich heraus, dass sich die Beiträge der Social-Media-Plattformen stark an denen der Online-Artikel orientieren. Bezüglich der allgemeinen Aufmachung lässt sich beobachten, dass die Online-Beiträge wesentlich kürzer und weniger illustriert sind als im Print. Außerdem ist eine starke Tendenz zur Verwendung von Berichten als journalistische Darstellungsform zu erkennen, wobei diese im Web wesentlich ausgeprägter ist. Auch wenn die Forschungsfragen meist eindeutig beantwortbar waren, konnten in den meisten Fällen klare Unterschiede zwischen den erforschten Magazinen erkannt werden. Aus der Analyse der Ergebnisse wurden vor allem Nachrichtenfaktoren bezüglich der Aktualität der Beiträge, deren ProtagonistInnen und den Interessen der RezipientInnen herausgearbeitet, was vor allem auf einige Eigenheiten der Lifestyle-Magazine zurückzuführen war.
Abstract
(Englisch)
Nowadays lifestyle and women’s magazines are increasingly focusing on their appearance on the internet. With all the possibilities of the Web 2.0. the question arises how media makes use of those applications to optimally present their content. Furthermore, various studies show that online topics differ significantly from printed ones. This master thesis focuses on the thematic and representational differences between print and online versions of lifestyle magazines, as well as their publications on Facebook and Instagram, using two Austrian women’s magazines (“Miss” and “Woman”) as an example. In addition to the exploration of the mere articles of the magazines, new lifestyle-specific news values were generated. By analyzing a total of 349 print, 410 online, and 318 Facebook, as well as 118 Insta Story articles, specific statements about the differences between the various distribution channels could be made. Particular attention was paid to the differences in main and secondary topics and their protagonists, as well as general presentation of the content. Clear tendencies of all channels towards specific topics could be found. However, there is a more diverse outcome regarding print articles. It should also be noted that the results regarding the social media platforms are very much in line with the ones online. In terms of general presentation, it could be found that content online is much shorter and less illustrated than in the print versions. Additionally, there is a strong trend towards the use of simple reports which are much more used on the web. Although the research questions were mostly unambiguous, in most cases substantial differences between the researched magazines could be detected. Based on the results of this study news values regarding actuality of the articles, their protagonists and interests of the recipients could be found, which is mainly due to the different peculiarities of lifestyle magazines.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Lifestyle journalism Women’s magazine social media Facebook Instagram news values gatekeeping
Schlagwörter
(Deutsch)
Lifestyle-Journalismus Frauenmagazin Social Media Facebook Instagram Nachrichtenwerttheorie Gatekeeper-Theorie
Autor*innen
Sophie-Amelie Eisenberger
Haupttitel (Deutsch)
Lifestyle-Journalismus 2.0.
Hauptuntertitel (Deutsch)
Darstellung und Thematik von journalistischen Beiträgen in Print, Online und sozialen Medien am Beispiel der österreichischen Frauenmagazine "Miss" und "Women"
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
156 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC15359327
Utheses ID
50354
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1