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Infectious diseases as a security risk
the 2014 Ebola outbreak
Riccarda Krejci
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Heinz Gärtner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.57073
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17280.70543.182554-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Debatte ob Infektionskrankheiten eine Sicherheitsbedrohung darstellen sowie deren Versicherheitlichung (z.B.: HIV/ AIDS, SARS, H5N1, H1N1) ist nicht neu. Heutzutage sind Infektionskrankheiten oftmals in (nationalen) Sicherheitsstrategien integriert. Im Fokus dieser Masterarbeit liegt der Ebola-Ausbruch in Westafrika im Jahr 2014. Die Fragestellungen lauten, ob der Ausbruch die Einschätzung von Infektionskrankheiten als Sicherheitsbedrohung in (nationalen) Sicherheitsstrategien/ Weißbüchern/ Resolutionen von regionalen und internationalen Organisationen (WHO, UN, EU, AU) und von Staaten (G7-Mitgliedsstaaten, Sierra Leone, Guinea, Liberia) verändert hat. Weiters wird die Hypothese aufgestellt, dass der Ausbruch zu einer weiteren Versicherheitlichung von Infektionskrankheiten geführt hat. Um die Fragestellungen zu beantworten und die Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen, wurden die (nationalen) Sicherheitsstrategien/ Weißbücher/ Resolutionen auf Basis vordefinierter Schlagwörter und Fragen gefiltert und ausgewertet. In Bezug auf die untersuchten Staaten war ein weiteres Ziel, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der Dokumente zu identifizieren. Die Analyse hat gezeigt, dass der Ausbruch die Einschätzung von Infektionskrankheiten als Sicherheitsrisiko für drei Organisationen (WHO, UN, AU) und für drei Staaten (Deutschland, GB, USA) verstärkt hat. Die EU hat ihre Einschätzung nicht geändert. Die Hypothese wurde für die genannten Organisationen und Staaten bestätigt, aber für die EU widerlegt. Die Hauptergebnisse umfassen: erstens, es wurde aufgezeigt, dass Infektionskrankheiten ein Sicherheitsrisiko sowohl für die nationale und internationale Sicherheit darstellen (können). Zweitens, Makro-Versicherheitlichung ist erreichbar. Drittens, die Integration von Infektionskrankheiten in viele der ausgewerteten Dokumente zeigt, dass sie als existenzielle Bedrohung eingestuft werden. Viertens, alle Schritte einer Versicherheitlichung wurden während des Ebola-Ausbruchs im Jahr 2014 durchlaufen. Fünftens, der Definition von Sektoren der Kopenhagener Schule fehlt der Gesundheitssektor.
Abstract
(Englisch)
The discussion about infectious diseases as a security risk is not novel and their securitisation (e.g. HIV/ AIDS, SARS, H5N1, H1N1) is not either. Nowadays, infectious diseases are often integrated in (national) security strategies. This master’s thesis focusses on the 2014 Ebola outbreak in West Africa. The research questions are whether the outbreak changed the evaluation of infectious diseases as a security risk in (national) security strategies/ white papers/ resolutions of regional and international organisations (WHO, UN, EU, AU) and of states (G7 member states, Sierra Leone, Guinea, Liberia). Further, it is hypothesised that the outbreak led to a further securitisation of infectious diseases. To answer the research questions and to support or refute the hypothesis, the (national) security strategies/ white papers/ resolutions were screened and analysed based on pre-defined keywords and questions. For the reviewed states, a further objective was to identify similarities and differences among the documents. The analysis revealed that the outbreak intensified the evaluation of infectious diseases as a security risk for three organisations (WHO, UN, AU) and for three states (Germany, UK, US). The EU did not change its evaluation. The hypothesis was supported for the same organisations and states, but was refuted for the EU. The main findings encompass: one, it was emphasised that infectious diseases (can) pose a risk to national and global security. Two, macrosecuritisation is achievable. Three, the integration of infectious diseases into many of the reviewed documents indicates that they are evaluated as an existential threat. Four, all the steps of a securitisation were passed through during the 2014 Ebola outbreak. Five, the Copenhagen School’s definition of sectors lacks the health sector.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Infectious diseases Ebola security risk securitisation international organisations international politics
Schlagwörter
(Deutsch)
Infektionskrankheiten Ebola Sicherheitsrisiko Versicherheitlichung Internationale Organisationen Internationale Politik
Autor*innen
Riccarda Krejci
Haupttitel (Englisch)
Infectious diseases as a security risk
Hauptuntertitel (Englisch)
the 2014 Ebola outbreak
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
v, 137 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Heinz Gärtner
Klassifikationen
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen ,
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik, Internationale Politik
AC Nummer
AC15375176
Utheses ID
50400
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1