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Digitalisation-induced wage changes
a decomposition analysis of inequality measures for Europe
Marliese Wolf
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Volkswirtschaftslehre
Betreuer*in
Christine Zulehner
DOI
10.25365/thesis.57191
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17290.20404.768552-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Auf der Grundlage von EU-SILC-Mikrodaten ermittle ich den Beitrag des Anstiegs der Nutzungsintensität digitaler Technologien am Arbeitsplatz zur Lohnungleichheit sowie zum Lohngefälle zwischen den Geschlechtern in den letzten Jahren. In Anlehnung an die bisherige Forschung wende ich ein von Autor, Levy, and Murnane (2003) entworfenes Konzept an, das Berufe in Bezug auf ihre Aufgaben definiert. Dieser Ansatz wird verwendet um Indikatoren für die Merkmale der Berufe zu konstruieren, die den technologischen Wandel erfassen. Die Quantifizierung der Auswirkungen verschiedener Faktoren auf die Ungleichheitsmaße erfolgt mit Hilfe einer von Fortin, Firpo, and Lemieux (2011) entwickelten kontrafaktischen Zerlegungsmethodik. Die wichtige Rolle der Digitalisierung wird durch die Resultate bestätigt. Die Auswirkungen unterscheiden sich sowohl zwischen den Geschlechtern als auch entlang der Lohnverteilung erheblich. Während Frauen am unteren Ende der Verteilung negative Konsequenzen erfahren, ist der Effekt für weibliche Arbeit- nehmer in höheren Dezilen der Lohnverteilung gering. Bei Männern ist der Effekt entlang der Verteilung sehr unterschiedlich ausgeprägt, zeigt jedoch eine weniger ungleichheitsfördernde Auswirkung. Die Zerlegung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles, des sogenannten Gender Wage Gaps, deutet auf diskriminierungsverändernde Auswirkungen des technologischen Wandels hin.
Abstract
(Englisch)
Based on EU-SILC micro-level data, I determine the contribution of the rise in usage intensity of digital technology in the work context to wage inequality and the gender wage gap in recent years. Following the approach of previous research, I apply a 4- category task approach (Autor, Levy, and Murnane (2003)) to design proxies for the characteristics of occupations which capture technological change. The determination of the effects of various factors on the inequality measures is accomplished using a counterfactual decomposition methodology introduced by Fortin, Firpo, and Lemieux (2011). Evidence for a major role of digitalisation is provided. The implications are found to differ considerably between the sexes as well as along the wage distribution. While women at the left tail of the distribution experience negative consequences, the effect is negligible for female workers at higher wage-deciles. A strongly varying impact of task measures is entailed along the distribution for male workers. In general, the effect appears to be less inequality-promoting in the sample of men. Decomposing the gender wage gap suggests a discrimination-changing impact of technological change.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
decomposition RIF-regressions wage inequality gender wage gap digitalization occupational tasks
Schlagwörter
(Deutsch)
Dekomposition RIF-Regressionen Lohnungleichheit geschlechtsspezifische Lohnunterschiede Digitalisierung berufliche Tätigkeiten
Autor*innen
Marliese Wolf
Haupttitel (Englisch)
Digitalisation-induced wage changes
Hauptuntertitel (Englisch)
a decomposition analysis of inequality measures for Europe
Paralleltitel (Deutsch)
Digitalisierungsbedingte Lohnänderungen : eine Dekompositionsanalyse von Ungleichheitsmaßen für Europa
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
75 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christine Zulehner
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen, Beschäftigung, Arbeitsmarkt
AC Nummer
AC15388681
Utheses ID
50499
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
