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Pseudo-Paradies oder 'echtes' Paradies?
eine Untersuchung des Paradies-Charakters des Zapoteken-Dorfes in Charles Sealsfields letztem Roman Süden und Norden
Tina Bauer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsche Philologie
Betreuer*in
Wynfrid Kriegleder
DOI
10.25365/thesis.57200
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17286.49764.801954-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit zu Charles Sealsfields letztem Roman Süden und Norden (1842/43) geht es um die Beantwortung der Frage, inwiefern es sich bei dem im Roman beschriebenen Zapoteken-Dorf im Süden Mexikos um ein ‘echtes‘ – sprich den klassischen Paradiesvorstellungen entsprechendes – Paradies handelt oder ob dieses lediglich eine Art Pseudo-Paradies ist, das bei genauerem Hinsehen der Bezeichnung als Paradies nicht gänzlich und auf allen Ebenen entsprechen kann.
Im Zuge der Beantwortung dieser Frage wird zunächst eine Analyse der Landschaftsdarstellung in Sealsfields Roman vorgenommen. Dabei werden die Begriffe und Kategorien aus Alexander RITTERs Werk „Darstellung und Funktion der Landschaft in den Amerika-Romanen von Charles Sealsfield (Karl Postl). Eine Studie zum Prosa-Roman der deutschen und amerikanischen Literatur in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts” übernommen und die Landschaft laut RITTERs Einteilung in drei unterschiedliche Ebenen gegliedert. Gleichzeitig wird in diesem Zusammenhang die Gültigkeit von RITTERs Kategorien und Begrifflichkeiten anhand ausgewählter Beispiele aus dem Primärtext überprüft.
Anschließend an die Analyse zur Landschaftsdarstellung folgt eine Untersuchung zu den „indianischen“ Dorfbewohnerinnen im Allgemeinen bzw. Mariquita im Spezifischen. Dabei wird in erster Linie betrachtet, wie diese Figuren dargestellt und schlussendlich auch von den durch Mexiko reisenden Protagonisten des Romans wahrgenommen werden.
In weiterer Folge werden die Analyse der Landschaftsschilderung und die Untersuchung zur Darstellung der „Indianerinnen“ in Bezug auf die im Roman stattfindenden Ich- bzw. Wirklichkeitskrisen und -verluste der Reisenden zusammengeführt. Dabei soll mithilfe einer Gegenüberstellung zweier gegensätzlicher Thesen, die jeweils unterschiedliche Lesarten bzw. Interpretationsmöglichkeiten bieten, die endgültige Beantwortung der Forschungsfrage erfolgen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Landschaftsdarstellung Paradies Sealsfield Süden und Norden Wirklichkeitsverlust Identitätskrise
Autor*innen
Tina Bauer
Haupttitel (Deutsch)
Pseudo-Paradies oder 'echtes' Paradies?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung des Paradies-Charakters des Zapoteken-Dorfes in Charles Sealsfields letztem Roman Süden und Norden
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
120 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wynfrid Kriegleder
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.81 Epik, Prosa ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15370465
Utheses ID
50508
Studienkennzahl
UA | 066 | 817 | |
