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It felt disfluent so I remembered it?
effect of visual disfluency on recognition memory
Markus Roman Tünte
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
DOI
10.25365/thesis.57233
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17292.78000.899859-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Aktuelle Forschung beschäftigt sich mit dem Einfluss von disfluenten-, im Vergleich zu fluenten, Stimuli, um zu untersuchen, welche Auswirkungen die Schwere der Verarbeitung hat. Einige Studien haben gezeigt, dass disfluente Stimuli bessere Gedächtnisleistung unterstützen, indem Sie zusätzliche Aufmerksamkeitsressourcen aktivieren. Die meisten Studien aus dem Bereich der disfluenten Gedächtniseffekte haben Wort-Stimuli und dichotome Definitionen von fluenten Stimuli benutzt. Weiter haben sich wenige empirische Studien mit möglichen zugrunde liegenden kognitiven Mechanismen befasst. Kürzlich wurde jedoch vorgeschlagen, dass kognitive Kontrolle ein solcher Mechanismus sein könnte. Jedoch ist zu erwähnen, dass fehlgeschlagene Replikationen diesen Effekt im Allgemeinen in Frage gestellt haben. Die vorliegende Masterarbeit hat den Einfluss von visuellen Kontrast-Manipulationen einfacher Photographien auf die Leistung in experimentellen Paradigmen, die fluente Verarbeitung und disfluente-Gedächtnisleistung untersuchen, untersucht. Weiter wurden diese Ergebnisse mit individueller Fähigkeit in kognitiver Kontrolle, operationalisiert durch ein Stroop Paradigma, korreliert. Ergebnisse zeigen, dass obwohl traditionelle Effekte von fluenten Stimuli gefunden werden konnten, kein positiver Effekt von disfluenten Stimuli auf die Gedächtnisleistung feststellbar war. Darüber hinaus hat die stärkste negative Kontrast-Manipulation die Gedächtnisleistung der VersuchsteilnehmerInnen verschlechtert. Auch wurde keine Korrelation zwischen individueller Fähigkeit in kognitiver Kontrolle und Leistung in den Aufgaben zu (dis)fluenten Stimuli gefunden. Diese Ergebnisse stellen Theorien, die einen positive Zusammenhang zwischen disfluenten Stimuli und Gedächtnisleistung vorhersagen, in Frage und unterstützt Theorien, die einen solchen Effekt als „false-positives“ klassifizieren. Folgend sollte davon abgesehen werden disfluente Stimuli in Anwendungsfeldern, wie Lernen im Klassenraum, anzuwenden, besonders für visuelle Stimuli.
Abstract
(Englisch)
Recently, researchers have started to explore the impact of disfluency, as opposed to fluency, investigating the consequences of hard to process stimuli. Disfluency has been proposed to increase memory for a stimulus by directing increased attentional resources to it. Most research in this area has been conducted using word stimuli and dichotomous fluency contrasts. Few empirical approaches have investigated underlying cognitive mechanisms of a disfluency-memory effect. Cognitive control processes have been proposed to be a potential underlying mechanism. However, null-findings have cast doubt on the effect in general. The present thesis explored the impact of visual contrast manipulations of simple photographs on performance in fluency- and disfluency-memory paradigms and its relation to individual ability in cognitive control operationalized by a Stroop task. Results showed that although traditional fluency effects were found, no positive impact of disfluency on memory performance in a surprise recognition paradigm could be established. Moreover, the strongest negative contrast manipulation impaired memory performance compared to all other contrast manipulations. No correlation between individual abilities of cognitive control and (dis)fluency were found. The findings question theoretical accounts that propose a positive effect of disfluency on memory performance and suggest that related findings might be false positives. Applying disfluency manipulations as a mean for learning should thus be taken with caution, especially in the case of visual stimuli.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Visual contrast disfluency fluency memory performance cognitive control conflict adaptation
Schlagwörter
(Deutsch)
Visueller Kontrast Verarbeitungsgeschwindigkeit Gedächtnisleistung Kognitive Kontrolle Konfliktadaption
Autor*innen
Markus Roman Tünte
Haupttitel (Englisch)
It felt disfluent so I remembered it?
Hauptuntertitel (Englisch)
effect of visual disfluency on recognition memory
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
44 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Leder
AC Nummer
AC15607759
Utheses ID
50534
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
