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Emotionaler Einfluss auf das Essverhalten bei Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
Elena Höglinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.57541
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10770.72319.436165-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der wechselseitige Zusammenhang zwischen Emotionen und dem Essverhalten ist komplex und mannigfaltig. Der Schwerpunkt dieser Studie liegt auf der Untersuchung des Zusammen-hangs von Emotionen und Stress auf die Regulation des Essverhaltens, bei Patientinnen mit einer Essstörung (Anorexia nervosa und Bulimia nervosa). Die Untersuchung besteht aus fünf standardisierten Selbstbericht-Fragebögen, die von 42 Pa-tientinnen mit der Diagnose Anorexia nervosa, 32 Patientinnen mit der Diagnose Bulimia nervosa und 67 Personen, die der gesunden Kontrollgruppe angehörten ausgefüllt wurden. Der Fragebogen DEB-Q und die SEES, erfassten das emotionale Essverhalten unter dem As-pekt unterschiedlicher Arten des Essverhaltens (external, emotional und restriktiv) sowie in Bezug auf verschiedene Emotionen. Mit Hilfe der SSES wurde Stress-Essen als separate Form des emotionalen Essverhaltens erfasst. Der Fragebogen ADS-K ermittelte die depressi-ve Symptomatik und der Fragebogen EDE-Q8 die Art und Schwere der Essstörungspatholo-gie, von den Versuchsgruppen. Patientinnen mit der Diagnose Bulimie wiesen die höchsten Werte eines emotionalen Essver-haltens auf, im Gegensatz zu den beiden anderen Versuchsgruppen. Zudem konnte ein Zu-sammenhang zwischen einem externen und emotionalen Essverhalten, sowie zwischen einem restriktiven und emotionalen Essstil beobachtet werden. Des Weiteren konnte dargelegt wer-den, dass sich die verschiedenen Emotionen (Angst, Ärger, Trauer und Fröhlichkeit) unter-schiedlich stark auf das Essverhalten auswirkten. Während die Emotion „Trauer“ bei der Bu-limie-Gruppe das höchste Verlangen nach Nahrung auslöste, war das Essverlangen bei der Anorexie-Gruppe bei der Emotion „Fröhlichkeit“ am stärksten ausgeprägt. Außerdem wurde untersucht, dass Personen die zu einem emotionalen Essverhalten tendieren, auch höhere Werte in Bezug auf Stress und Essen und der depressiven Symptomatik aufwiesen. Es ist anzunehmen, dass es „Risikoemotionen“ gibt, die bei der Prävention und Therapie von Essstörungen berücksichtigt werden sollten. Die Ergebnisse ermöglichen zudem einen umfas-senderen Blick bezüglich der Essstörungssymptomatik und dem emotionalen Essverhalten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Essverhalten Emotionen Anorexia nervosa Bulimia nervosa Stress Essstörung
Autor*innen
Elena Höglinger
Haupttitel (Deutsch)
Emotionaler Einfluss auf das Essverhalten bei Anorexia nervosa und Bulimia nervosa
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
96 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC15461618
Utheses ID
50807
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 299 |
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