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A cross cultural comparison of lay peoples's causal and interventional beliefs about schizophrenia and the relationship between their understanding of the condition and social distance
Katharina Anna Maria Stiehl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.57584
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10771.21178.800068-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: In einer Vielzahl von Studien wurde die Notwendigkeit einer psychischen Gesundheitskompetenz, der sogenannten mental health literacy gezeigt. Ein Mangel dieser Kompetenzen erhöht u.a. Stigma und erschwert die Hilfesuche, was schwerwiegende Konsequenzen für den weiteren Krankheitsverlauf birgt. Der Forschungsfokus zu mental helath literacy ist hauptsächlich auf Personen im Gesundheitsberufen gerichtet, über Kompetenzen der Allgemeinbevölkerung ist bisher jedoch wenig bekannt. Forschungsfragen: In dieser Studie wurden Laien aus drei europäische Ländern (England, Österreich und Deutschland, N = 1046) bezüglich ihrer ‚mental health literacy‘ befragt und verglichen. Sind Personen der Allgemeinbevölkerung in der Lage Schizophrenie aus einer Vignettenbeschreibung zu erkennen und können kulturelle Unterschiede beobachtet werden? Beeinflussen demografische und kulturelle Faktoren, sowie der Kontakt mit Personen mit psychischen Problemen und das Wissen um die Diagnose Schizophrenie die Ursachenattribution, Hilfeempfehlungen und den Wunsch nach sozialer Distanz? Ergebnisse: Lediglich 32,5% der englischen und 13,4% in der österreichisch / deutschen Stichprobenteilnehmer erkannten die Diagnose. Das Wissen um die Diagnose und der kulturelle Faktor waren die konsistentesten Einflussfaktoren, welche sowohl Behandlungsempfehlungen als auch den Wunsch nach sozialer Distanz maßgeblich beeinflussten. Fazit: Zukünftige Interventionen sollten eine Kombination aus wissenschaftsbasierten Informationen bezüglich Symptomen, Ursachen und Behandlungsempfehlungen, als auch die Möglichkeit des gleichberechtigten Kontaktes mit sich in Remission befindenden Personen mit schweren psychischen Problemen beinhalten. Vielschichtige Maßnahme haben das Potenzial Wissen und Hilfesuchverhalten zu verbessern, als auch Stigma zu reduzieren.
Abstract
(Englisch)
Background : The importance of mental health literacy and the consequences of a lack there of have been shown in a variety of studies . False belief s are connected to inadequate treatment recommendations and further stigma, making help seeking difficult . There has been research into health care professional s mental health literacy , but little is known about the state of lay people’s knowledge . Research Questions : This study compares and determines whether members of the general public in three European countries (UK, Austria, and Germany , N=1046 ) differ in recognising schizophrenia from a vignette . It investigates how demographic characteristics, cultural differences, knowledge of the diagnosis and contact with a person with mental health issues impact causat ional and interventional belief s, as well as the desire for social distance Results : R ecogniti on rates were low with 32,5% in the UK and 13,4% in the Austrian/German sample . Lay diagnosis and culture most consistently influenced a ttributions and were largely associated with treatment recommendations and the desire for social distance. Conclusion : The first step towards fast and adequate treatment is to enable lay people to recognise discrete mental healt h issues and gain further knowledge about appropriate intervention s Concluding from the data found, a combination of knowledge based interventio ns about symptoms, causes and in combination with equal status contact between the general public and people recovered from serious mental health issues would further promote help seeking behaviour and reduce stigma.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Mental health literacy schizophrenia stigma
Schlagwörter
(Deutsch)
Mental Health literacy Schizophrenie Stigma
Autor*innen
Katharina Anna Maria Stiehl
Haupttitel (Englisch)
A cross cultural comparison of lay peoples's causal and interventional beliefs about schizophrenia and the relationship between their understanding of the condition and social distance
Paralleltitel (Deutsch)
Ein kultureller Vergleich von Laienwissen über Schizophrenie : Erkennung, Ursachenattribution und Behandlungsempfehlungen, sowie deren Einfluss auf den Wunsch nach sozialer Distanz
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
54 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikation
77 Psychologie > 77.61 Einstellung, Vorurteil, Beeinflussung
AC Nummer
AC15472238
Utheses ID
50848
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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