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Differences between non-heterosexual subgroups and the indirect effect of minority stress on mental health through emotion regulation
Ana Gabriela Deicke
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Giorgia Silani
DOI
10.25365/thesis.57787
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10774.35449.188352-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Eine Vielzahl von Studien belegt, dass die psychische Gesundheit von nicht-heterosexuellen Personen häufig schlechter ist, was insbesondere für bisexuelle Menschen gilt. Minderheitenstress wird dafür verantwortlich gemacht, zum Teil mediiert über bestimmte Emotionsregulationsstrategien. Ziel dieser Studie ist es, die bislang im Bereich der Minderheitenforschung unterrepräsentierte Gruppe der nicht-heterosexuellen Frauen in den Fokus zu rücken und mögliche Unterschiede zwischen den am häufigsten vertretenen Subgruppen (bisexuelle und homosexuelle Frauen) aufzudecken. Dazu wird das Ausmaß des erlebten Minderheitenstresses, Depressions-, und Angstwerte und das Ausmaß an Lebenszufriedenheit untersucht. In weiterer Folge wird nach indirekten Effekten von verschiedenen Emotionsregulationsstrategien auf den Zusammenhang zwischen Minderheitenstress und psychischer Gesundheit (gemessen durch Depressions- und Angstwerte) gesucht. Die hier beobachteten Emotionsregulationsstrategien sind Grübeln, Neubewertung, Akzeptant, Problemlösen, Vermeidung, Ablenkung und zwei Unterdrückungsstrategien. Zuletzt wird nach einem positiven indirekten Effekt der beiden Emotionsregulationsstrategien Neubewertung und Akzeptanz auf die Lebenszufriedenheit gesucht. 142 nicht-heterosexuelle Frauen haben online einen Fragebogen ausgefüllt, der die oben genannten Konstrukte erfasst. Im ersten Teil konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen homosexuellen und bisexuellen Frauen festgestellt werden, es zeichnet sich aber ein Trend zu Ungunsten von bisexuellen Frauen ab. Im zweiten Teil konnte nur für die Strategie Grübeln eine Mediatorwirkung festgestellt werden. Dieser Forschungsbeitrag kann dabei unterstützen Präventionsmaßnahmen, Coachings oder auch Psychotherapie - bei häufig berichteten psychischen Störungen wie Depressionen oder Angststörungen - für nicht-heterosexuelle Frauen effektiver gestalten zu können.
Abstract
(Englisch)
A number of studies show that non-heterosexual persons report poorer mental health, in particular bisexual persons. Minority stress, which is held responsible for this, is partly mediated by certain emotion regulation strategies. The aim of this research paper is to focus on an underrepresented group in minority research – non-heterosexual women - and detect possible differences between the most numerous subgroups: bisexual and homosexual women. Under examination is the extent of experienced minority stress, depression and anxiety rates and the level of life satisfaction. Furthermore, the indirect effect of minority stress on depression and anxiety rates through particular emotion regulation strategies is examined. The applied emotion regulation strategies are rumination, reappraisal, acceptance, problem-solving, avoidance, distraction and two suppression strategies. Last but not least, it is observed if there is an indirect positive effect of minority stress on life satisfaction through appraisal and acceptance. 142 non-heterosexual women completed an online questionnaire in which the above-mentioned constructs were recorded. No significant differences were found between homosexual and bisexual women, only a small trend towards the disadvantage of bisexual women. Moreover, the only emotion regulation strategy that acts as a significant mediator in this design is rumination. The research results of this paper might help to develop more effective prevention measures, coaching and therapy for non-heterosexual women, concerning frequently occurring mental disorders such as depression and anxiety.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Minority Stress Emotion Regulation non-heterosexual subgroups
Schlagwörter
(Deutsch)
Minderheitenstress Emotionsregulation nicht-heterosexuelle Subgruppen
Autor*innen
Ana Gabriela Deicke
Haupttitel (Englisch)
Differences between non-heterosexual subgroups and the indirect effect of minority stress on mental health through emotion regulation
Paralleltitel (Deutsch)
Unterschiede zwischen nicht-heterosexuellen Subgruppen und der indirekte Effekt von Minderheitenstress auf die psychische Gesundheit durch Emotionsregulation
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
65 Seiten : Illustration
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Giorgia Silani
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC15482048
Utheses ID
51033
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
