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Kollusion
das unbewusste Zusammenspiel der PartnerInnen?
Stephanie Crvelin
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Anton-Rupert Laireiter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.57804
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10770.80373.175962-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Als Kollusion bezeichnet Willi (1975) ein unbewusstes Zusammenspiel zwischen zwei PartnerInnen in einer romantischen Paarbeziehung aufgrund eines gleichartigen, unbewältigten Grundkonflikts, der in komplementären Rollen ausgetragen wird, die als regressiv und progressiv bezeichnet werden. Aufgrund der Fixierung in den komplementären Rollen kommt es zum Konflikt. Die 4 Kollusionsthemen (narzisstische Kollusion, orale Kollusion, anal-sadistische Kollusion, phallisch-ödipale Kollusion) wurden anhand von 8 Skalen des neu entwickelten Fragebogens zur Erhebung kollusiver Paarbeziehungen (FKP) empirisch an einer Stichprobe mit N = 302 TeilnehmerInnen untersucht. Die acht-Faktoren- Lösung der Hauptkomponentenanalyse erklärte 52.79% der Gesamtvarianz, jedoch war diese Lösung inhaltlich nicht interpretierbar. Mittels konfirmatorischer Faktorenanalyse wurde das Modell mit acht Faktoren überprüft. Die Fit-Indizes des acht-Faktoren-Modells zeigten keinen Modell-Fit an. Darüber hinaus wurde der angenommene negative Zusammenhang zwischen der Fixierung in den Kollusionsthemen und der Paarbeziehungszufriedenheit sowie der angenommene positive Zusammenhang zwischen der Fixierung in den Kollusionsthemen und der Partnerschaftsdauer untersucht. Die Zusammenhänge konnten lediglich für das narzisstische Kollusionsthema gefunden werden, jedoch mit geringem Effekt. Die Operationalisierbarkeit psychodynamischer Konstrukte steht zur Diskussion. Darüber hinaus wird die Fragebogenmethode diskutiert und eine zukünftige qualitative empirische Erhebung erwogen. Es bedarf weiterer Forschung.
Abstract
(Englisch)
Willi (1975) defines the concept of collusion as an unconscious interplay between two partners in a romantic relationship due to a similar unresolved conflict, which is carried out in complementary roles, that are named regressive and progressive. A conflict emerges out of the fixation in these complementary roles. The 4 collusion themes (narcistic collusion, oral collusion, anal-sadistic collusion, phallic-oedipal collusion) were examined within the 8 scales of the recent evolved Fragenbogen zur Erhebung kollusiver Paarbeziehunge (FKP) taking a sample size of N = 302 participants. The Eight-factor solution of principal component analysis accounted for 52.79 of the total variance, but with regards to its content it is not possible to interpret this solution. Fit-indices of confirmatory factor analysis did not reveal model-fit for the eight-factor-model. In addition the theoretically expected negative correlation between fixation and satisfaction in regards to the relationship as well as the expected positive correlation with the length of the relationship were examined. Expected correlations to a small extent were merely found with narcistic collusion. Operationalizability of psychodynamic constructs and questionnaire survey is under consideration. For futher research qualitativ empirical research is considered.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
collusion unconscious interplay regressive progressive collusion themes
Schlagwörter
(Deutsch)
Kollusion unbewusstes Zusammenspiel regressiv progressiv Kollusionsthemen
Autor*innen
Stephanie Crvelin
Haupttitel (Deutsch)
Kollusion
Hauptuntertitel (Deutsch)
das unbewusste Zusammenspiel der PartnerInnen?
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
60 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anton-Rupert Laireiter
Klassifikation
77 Psychologie > 77.14 Psychoanalyse
AC Nummer
AC15469069
Utheses ID
51049
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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