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El género cinematográfico y la serialidad en "Torrente, El brazo tonto de la ley", de Santiago Segura
Evelyn Weinberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Spanisch
Betreuer*in
Jörg Türschmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.58096
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13408.37952.184271-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Jahr 1998 landete der spanische Regisseur Santiago Segura einen regelrechten Kassenschlager mit seinem ersten Langfilm „Torrente, El brazo tonto de la ley“ (Torrente, der dumme Arm des Gesetzes). Obwohl der Protagonist ein abstoßendes Wesen hat, es handelt sich nämlich um einen faschistischen, unhygienischen und korrupten Ex-Polizisten, der nostalgisch dem ehemaligen Diktator Franco nachtrauert, erreichte Segura zahlreiche Menschen in die Kinos zu bringen. Er schaffte es sogar, den Goya- prämierten Pedro Almodovar auf internationalem Niveau zu übertrumpfen. Das Publikum hatte anscheind äußerst konkrete Vorstellungen an den Film, die sich wohl auch bestätigt haben, wenn man den Erfolg der gesamten Torrente-Reihe in Betracht zieht. Der naheliegendste Begriff in Bezug auf die Erwartungen des Publikums und den daraus resultierenden Erfolg findest sich im Genre. Im Marketing versucht man die Information über den Film so zu gestalten, sodass das Publikum gewisse Erwartungen an den Film bekommt. Die Bilder, die dadurch vermittelt werden, werden vom Publikum dahingehend verarbeitet, dass durch die Erfahrung, die diese mit Filmen gesammelt haben, diese auf ein gewisses Genre schließen können. Je nach Vorlieben entschließen sich Kinogeher, einen gewissen Film anzusehen, oder nicht. Es ist deshalb Usos in der Filmbranche, möglichst viele Genres in einen Film einfließen zu lassen, um eine möglichst hohe Anzahl an Kinobesucher zu erreichen. Der Fall Torrente ist diesbezüglich ein Paradebeispiel, da dieser eine Hybridform innerhalb des Genrebegriffs darstellt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Genres und Genre-Strömungen, die in diesem Film zusammentreffen, ausgehend vom Polizeigenre. Bei der Analyse des Films werden verschiedenen Einflüsse beschrieben und in einem praktischen Teil Themen bearbeitet, wie die Ikonografie, die Erzählstruktur und die Intertextualität.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Genre Serialität Kino Segura Torrente
Autor*innen
Evelyn Weinberger
Haupttitel (Spanisch)
El género cinematográfico y la serialidad en "Torrente, El brazo tonto de la ley", de Santiago Segura
Paralleltitel (Deutsch)
Kino-Genre und Serialität in Torrente "Der dumme Arm des Gesetzes" von Santiago Segura
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
116 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Spanisch
Beurteiler*in
Jörg Türschmann
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC15425800
Utheses ID
51305
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 353 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1