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Das Bild des Mannes im "Frauenbuch" Ulrichs von Liechtenstein
Sonja Spitzer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF Deutsch UF Englisch
Betreuer*in
Matthias Meyer
DOI
10.25365/thesis.58219
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13411.14738.178471-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ulrich von Liechtensteins literarisches Werk „Das Frauenbuch“ besteht aus einem Dialog zwischen einem Ritter und einer Dame, welcher eingebettet ist in einen Prolog und einen Epilog, in welchen der Autor selbst auftritt. Es können drei Kategorien von Männern in diesem Werk festgemacht werden: Ulrich von Liechtenstein, der Ritter, und der „dritte Mann“, welcher Männer im Allgemeinen repräsentiert mit all deren negativen und positiven Eigenschaften.
Der Dialog zwischen der Dame und dem Ritter beginnt als Auseinandersetzung, aber im weiteren Verlauf des Textes, der Ritter nimmt die Form eines Beraters für die Dame an. Er sagt ihr, nach welcher Art Männer sie Ausschau halten solle. Ulrich selbst hält sich an das konventionelle Konzept der höfischen minne sowohl im Prolog als auch im Epilog, der Dialog kann als sozialkritisch betrachtet werden. Themen wie männliche Homosexualität, Alkoholismus, Prahlerei und exzessives Jagen werden klar als negative, männliche Attribute gewertet, wohingegen dienst an der Frau, zuht, stæte, êre, triuwe, und vreude als erstrebenswert identifiziert werden können.
Abstract
(Englisch)
Ulrich von Liechtenstein’s literary work “Das Frauenbuch” is a dialogue between a knight and a lady that is embedded in a prolog and an epilog, where the author himself pipes up. Three categories of men can be found in this book: Ulrich von Liechtenstein, the knight, and a “third man”, who represents men in general with all their negative and positive attributes.
The dialogue between the lady and the knight starts out as a disputation, but in the course of the text, the knight becomes the advisor of the lady, who tells her which kind of men she should look out for. Ulrich himself as the author sticks to the conventional concept of courtly love in the prolog and the epilog, but the embedded dialog can be regarded as socially critical. Topics such as manly homosexuality, alcoholism, boasting, and excessive hunting are clearly marked as negative attributes of men, whereas worshipping of women (dienst), zuht, stæte, êre, triuwe, and vreude can be identified as desirable.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Ulrich von Liechtenstein Mittelalter Mann Männlichkeit Minne
Autor*innen
Sonja Spitzer
Haupttitel (Deutsch)
Das Bild des Mannes im "Frauenbuch" Ulrichs von Liechtenstein
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
93 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Matthias Meyer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.74 Literaturwissenschaftliche Richtungen
AC Nummer
AC15452835
Utheses ID
51416
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 507 |
