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Interne Unternehmenskommunikation und Konfliktmanagement in Kleinstunternehmen
Cornelia Pöltner
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.58295
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16857.30785.938265-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Verortung der internen Unternehmenskommunikation und des Konfliktmanagements in Kleinstbetrieben. Unabhängig von der Betriebsgröße gilt die Unternehmenskommunikation als einer der wichtigsten Faktoren, welche zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Der Hauptfokus dieser Arbeit liegt auf der Kommunikation der Mitarbeiter untereinander und mit der Geschäftsführung, auf der Konfliktverortung, den Konfliktauslösern und der Konfliktprävention der untersuchten Unternehmen. In ersten Schritten wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, um die Entstehungsgeschichte der Arbeits- und Organisationspsychologie zu beleuchten. In einer Definition der allgemeinen Begrifflichkeiten wurden die Unterschiede zwischen Organisationskommunikation, Mitarbeiterkommunikation und Interner Unternehmenskommunikation erörtert. Anschließend wurden verschiedene Modelle zur Ermittlung der Organisations- und Unternehmenskultur vorgestellt, welche vor allem in der Literatur von Wien und Franzke zu finden sind. Besonderes Augenmerk liegt hier auf dem Lebenszyklusmodell von Knut Bleicher, welches für die spätere Unternehmensanalyse zu Hilfe gezogen wurde. In weiterer Folge wird im Theorieteil auf das Konfliktmanagement eingegangen, um die verschiedenen Konfliktebenen verorten zu können. Hier wurde vor allem mit Literatur von Karl Berkel, Friedrich Glasl, Stephan Proksch und Gerhard Schwarz gearbeitet, welche allesamt anerkannte Positionen in der Konfliktforschung einnehmen. Vor allem Gerhard Schwarz wird in der Arbeit sehr oft herangezogen, da er wie kein anderer einen aufschlussreichen und logischen Überblick über die verschiedenen Konfliktebenen zu geben vermag. Abschließend wurde in der Literaturrecherche nach Methoden des Konfliktmanagements gesucht, welche Anwendung auf innerbetriebliche Konflikte finden. Hier haben sowohl Karl Berkel und Stephan Proksch klare Strategien zur Kenntnis gegeben, welche in den Unternehmensanalysen Anwendung finden. Der empirische Teil der Arbeit befasst sich mit einer Unternehmensverortung, einer Befragung der Mitarbeiter und der Auswertung der Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse von Philipp Mayring, welche der Unternehmensanalyse dienlich ist. Wichtig ist nicht nur, wie sich die Firma nach Außen präsentiert, sondern auch wie die Kommunikation innerhalb der Firma, zwischen den Mitarbeitern und den Vorgesetzten, vonstattengeht. Untersucht wurde deshalb ebenfalls die Führungsebene, welche in Kleinstbetrieben als Teil der sozialen Gruppe angesehen werden kann. Hier wird festgestellt, wie groß der der Spagat zwischen Kollege, Freund und autoritärer Führungspersönlichkeit tatsächlich ist und ob dies einen Einfluss auf die innerbetrieblichen Konflikte hat. Dahingehend liegt das Hauptaugenmerk dieser Untersuchung auf der Gegenüberstellung dreier Kleinstbetriebe anhand von Unternehmensanalysen. Im ersten Schritt wurde eine Unternehmensverortung der zu untersuchenden Kleinstbetriebe durchgeführt. Anhand einer Befragung der Grundgesamtheit mittels offenem Fragebogen und darauffolgender qualitativer Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring wurden Kategorien ermittelt. Diese wurden mit der Unternehmensverortung verknüpft, um eine Beantwortung der Forschungsfragen und anschließender Hypothesengenerierung zuzulassen. Die wichtigsten Forschungsfragen bezogen sich auf innerbetriebliche Konfliktursachen in Kleinstbetrieben, ihren Einfluss auf die Leistung der Mitarbeiter und die Prävention von Konflikten. Diese Forschungsfragen konnten beantwortet und dahingehend Hypothesen generiert werden. Zu den Haupterkenntnissen zählen, dass unfaire Entlohnung in Kleinstbetrieben als stärkste Konfliktursache verortet werden konnte, private Probleme Mitarbeiter im Berufsalltag mehr belasten, als berufliche Probleme und dass Mitarbeiter, welche außerhalb der Arbeitszeit gemeinsamen Aktivitäten nachgehen, weniger Konfliktanfällig sind, als jene Mitarbeiter, die dies nicht tun. Weiter wurde festgestellt, dass in allen Kleinstbetrieben ein eher freundschaftliches Verhältnis vorherrscht, was auf die Betriebsgröße zurückgeführt werden kann. Obwohl in dieser Arbeit drei grundverschiedene Kleinstbetriebe untersucht wurden, waren in den Ergebnissen dieselben Hauptaussagen wiederzufinden.
Abstract
(Englisch)
The core focus of this thesis is to assess internal corporate communication and conflict management in micro-enterprises. Depending on the size of the enterprise, corporate communication is considered one of the most important factors for the success of the company. This thesis mainly focuses on communication between employees and the management, contextualisation of conflict, causes of conflicts as well as conflict prevention for the companies analysed. Research of literature was conducted in the initial steps to shed light on the emergence of work and organisational psychology. The differences between organisational communication, employee communication and internal corporate communication were explained based on the basis of the definition of generic terms. Different models for assessing organisational and corporate culture, primarily those found in the literature of Wien and Franzke, were then presented. A special focus in this respect lies on the life cycle model of Knut Bleicher, which was applied to the subsequent corporate analysis. In the theoretical part, conflict management was explored in order to contextualise the different levels of conflict. In this respect, work was conducted primarily on the basis of literature by Karl Berkel, Friedrich Glasl, Stephan Proksch and Gerhard Schwarz, all of whom hold recognised positions in conflict research. Gerhard Schwarz in particular is widely cited in the thesis as he, like none other, manages to provide a conclusive and logical overview of the different levels of conflict. Finally, the available literature was consulted in the search for methods of conflict management that are applied to inner-company conflicts. In this respect, both Karl Berkel and Stephan Proksch provide clear strategies, which are applied in corporate analyses. The empirical part of the thesis focuses on contextualisation within the company, a survey of employees and an evaluation of results on the basis of a qualitative content analysis by Philipp Mayring, which is useful when analysing the company. Not only how the company presents itself externally is important, but also how communication within the company, between employees and superiors, occurs. As a result, the management level, which can also be viewed as part of the social group in micro-enterprises, was also examined. In so doing, it is also determined how large the gap between colleague, friend and authoritative leader actually is and whether this has any influence on conflicts within the company. The main focus of this analysis therefore lies on the comparison of three micro-enterprises based on corporate analyses. In an initial step, corporate contextualisation was conducted in the micro-enterprises being analysed. Categories were determined based on a survey of all parties on the basis of an open questionnaire and subsequent qualitative content analysis by Philipp Mayring. They were linked to the corporate contextualisation in order to answer the research questions and subsequent generation of hypotheses. The most important research questions concern inner-company causes of conflicts in micro-enterprises, their influence on employee performance and conflict prevention. These research questions were answered and corresponding hypotheses were devised on this basis. The main findings determined, among other things, that unfair pay in micro-enterprises was determined to be the greatest cause of conflict, furthermore personal problems were shown to put a strain on employees during everyday work than professional problems and the fact that employees, who took part in group activities outside of work were less prone to conflict than those who didn't. It was also found that a more friendly relationship prevailed in all micro-enterprises, which can be attributed to the size of the company. Although this thesis investigated three fundamentally different micro-enterprises, the findings returned the same main conclusions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Internal corporate communication conflict management micro-enterprises survey qualitative content analysis corporate analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Interne Unternehmenskommunikation Konfliktmanagement Kleinstbetriebe Befragung qualitative Inhaltsanalyse Unternehmensanalyse
Autor*innen
Cornelia Pöltner
Haupttitel (Deutsch)
Interne Unternehmenskommunikation und Konfliktmanagement in Kleinstunternehmen
Paralleltitel (Englisch)
Internal corporate communication and conflict management in micro-enterprises
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
VIII, 107 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges ,
71 Soziologie > 71.44 Gruppenprozesse ,
77 Psychologie > 77.64 Gruppendynamik
AC Nummer
AC15492453
Utheses ID
51485
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1