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Notieren oder nicht notieren?
die Notation beim Dialogdolmetschen : eine empirische Untersuchung am Zentrum für Translationswissenschaft im Sprachenpaar Italienisch-Deutsch
Cecilia Sabbatucci
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Italienisch Deutsch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.58526
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25373.97727.634060-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht Strategien der Notation in einem dialogischen Setting. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass verschiedene Pionierarbeiten (Herbert 1952; Rozan 1956; Matyssek 1989) Empfehlungen hinsichtlich grundlegender Prinzipien der Notation lie-fern und als theoretischer Rahmen für empirische Studien zur Notation im Bereich Konfe-renzdolmetschen dienen. Allerdings sind in der Literatur keine Studien zu finden, die die No-tation im Bereich Dialog- bzw. Kommunaldolmetschen untersuchen. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Vorüberlegungen: Zu-nächst werden Pionierarbeiten zur Notation mit besonderem Fokus auf Rozan (1956) vorge-stellt und die Notation wird in Anlehnung an Gile (2009) als Effort thematisiert. In weiterer Folge steht die Notation in einem dialogischen Setting im Fokus und es wird der Forschungs-stand zum Thema Notation im Bereich Konferenzdolmetschen erläutert. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen wird der empirische Teil präsentiert: Es wurden zunächst die Notizen von fünf ProbandInnen analysiert, die im Rahmen der Übung Dialogdolmetschen Italienisch am Zentrum für Translationswissenschaft in einem simulierten Setting dolmetschten. Daran anschließend wurden leitfadengestützte Interviews mit den Pro-bandInnen durchgeführt, um die Fragestellungen zu beantworten, die sich nicht oder nicht ausführlich genug anhand der Notizenanalyse beantworten ließen. Zentrale Ergebnisse der Arbeit sind die Anwendbarkeit einiger Prinzipien von Rozan (1956) und die überwiegende Anwendung von Stichwörtern für die Notation in einem dialogischen Setting. Aus der Studie ging hervor, dass die Änderungen, die beim Notieren beim Dialogdolmetschen im Vergleich zum Konferenzdolmetschen vorkommen, auf die Besonderheiten des dialogischen Settings zurückzuführen sind.
Abstract
(Englisch)
The aim of this Master’s thesis is to investigate note-taking in liaison interpreting. Seminal works (Herbert 1952; Rozan 1956; Matyssek 1989) set out principles for successful note-taking and laid the basis for further research on note taking in the field of conference inter-preting. Note-taking in liaison interpreting however remains a field that is largely underre-searched. The first part of this thesis presents the theoretical basis: After discussing pioneer works, with particular focus on Rozan (1956), and Gile’s Effort Model (2009), special atten-tion is paid to note-taking in liaison interpreting. A subchapter presents empirical research on note-taking, which focuses mainly on note-taking in conference interpreting. The second part of the thesis presents the results of an empirical study which combined an analysis of the notes of five interpreting students, who served as interpreters in a simulated situation as part of the course “Dialogue interpreting: Italian” at the Centre for Translation Studies in Vienna and follow-up interviews with the interpreters. Central findings of the study are the applicability of some of Rozan’s (1956) principles and the use of mainly key words for note-taking in liaison interpreting. Furthermore, the study showed that the different strategies used for note-taking in liaison interpreting are closely associated with the characteristics of the liaison setting.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
note-taking liaison interpreting
Schlagwörter
(Deutsch)
Notation Dialogdolmetschen
Autor*innen
Cecilia Sabbatucci
Haupttitel (Deutsch)
Notieren oder nicht notieren?
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Notation beim Dialogdolmetschen : eine empirische Untersuchung am Zentrum für Translationswissenschaft im Sprachenpaar Italienisch-Deutsch
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
128 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.03 Theorie und Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC15671620
Utheses ID
51675
Studienkennzahl
UA | 070 | 348 | 331 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1