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The U.S. and the EU intellectual property and essential facilities doctrine
Matej Brumec
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Roland Vogl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.58533
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25371.84097.372866-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Vergleichsuntersuchung der wesentlichen Doktrin der Einrichtungen im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes in der EU und den USA durchzuführen. Die erste Forschungsfrage, die diese Abschlussarbeit zu beantworten versucht, lautet, unter welchen Bedingungen in der EU und in den USA die grundlegende Doktrin der Einrichtungen für geistige Eigentumsrechte anzuwenden ist. Die zweite Frage untersucht die Unterschiede zwischen der EU und den USA in Bezug auf die wesentliche Doktrin der Einrichtungen und die Gründe für diese Unterschiede. Schließlich wird diese These versuchen, die Hypothese zu stützen oder zu widerlegen, dass die wesentlichen Doktrin der Einrichtungen von den europäischen Gerichten auf die Rechte des geistigen Eigentums angewandt werden sollte. In den USA wurde der vierstufige Test zur Anwendung der grundlegenden Grundfunktionsdoktrin, der auch für die Rechte des geistigen Eigentums gilt, in MCI Communications gegründet. In der EU gibt es zwei verschiedene Tests. Ein dreistufiger Test wurde zur Anwendung der wesentlichen Anlagendoktrin in allgemeinen Fällen in Oscar Bronner entwickelt, und ein vierstufiger Test bei der Anwendung auf Rechte des geistigen Eigentums, der vom EuGH in IMS Health entwickelt wurde. Aufgrund feindseliger Ansätze in den USA gegen die Doktrin des Obersten Gerichtshofs der USA, akademische Kommentatoren und die Durchsetzungspolitik der USA ist diese Doktrin nicht auf Rechte des geistigen Eigentums anwendbar. Anders als in den USA, erkennen die Gerichte, Wissenschaftler und Strafverfolgungsbehörden der EU die Anwendung der Doktrin auf die Rechte des geistigen Eigentums an. Das Hauptziel bei der Anwendung der Doktrin ist die Bewertung zwischen negativen und positiven Auswirkungen der Zwangslizenz, die die Anreize zur Schaffung und Erneuerung verringern, sowie negativen und positiven Auswirkungen wettbewerbswidrigen Verhaltens. Die in der Dissertation dargelegte Hypothese, dass europäische Gerichte die wesentliche Doktrin der Einrichtungen auf Rechte des geistigen Eigentums anwenden sollten, wird bestätigt.
Abstract
(Englisch)
The purpose of this thesis is to conduct a comparative research on essential facilities doctrine in intellectual property law in the EU and the U.S. The first research question of this thesis endeavors to answer which are the necessary conditions to apply the essential facilities doctrine for intellectual property rights in the EU and the U.S. The second question examines the comparative differences between the EU and the U.S. view on the essential facilities doctrine and the rationale for these differences. Finally, this thesis will try to support or refute the hypothesis whether the essential facilities doctrine should be applied to intellectual property rights by the European courts. In the U.S., a four-step test applies to the essential facilities doctrine. The test was established in the case of MCI Communications and is also applicable to intellectual property rights. In the EU, two different tests exist. A three-step test to apply the essential facility doctrine in general cases was developed in Oscar Bronner, and a four-step test when applying it to intellectual property rights. The latter test was developed by the CJEU in IMS Health. Due to the hostile approach in the U.S. against the doctrine from the U.S. Supreme Court, academic commentators, and the U.S. regulatory enforcement policy, the doctrine is not applicable to intellectual property rights. Differently, EU courts, scholars, and enforcement agencies recognize the application of the doctrine to intellectual property rights. The main goal when applying the doctrine is to evaluate between negative effects of compulsory licenses which reduce incentives to create and innovate and negative effects of anticompetitive conduct. Finally, the hypothesis set forth in the thesis that European courts should apply the essential facilities doctrine to intellectual property rights is confirmed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Competition law Intellectual property law Essential facilities doctrine U.S.A. EU Trinko Microsoft
Schlagwörter
(Deutsch)
Wettbewerbsrecht Urheberecht Essential facilities doctrine USA EU Trinko Microsoft
Autor*innen
Matej Brumec
Haupttitel (Englisch)
The U.S. and the EU intellectual property and essential facilities doctrine
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
88 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Roland Vogl
Klassifikation
86 Recht > 86.29 Wettbewerbsrecht, Kartellrecht
AC Nummer
AC15671327
Utheses ID
51682
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
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