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Interaction of competition and data protection law in the EU
analysis of Facebook case
Shahla Ibrahimova
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Marco Botta
DOI
10.25365/thesis.58551
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25372.82092.665053-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Digitalunternehmen zeichnen sich im Wettbewerbsmarkt durch kostenlose Online-Dienste aus. Als diese Art von den Unternehmen mit einem der gewinnbringenden Geschäftsmodelle arbeiten, stehen sie im Zentrum der Argumente der Marktanalytiker. Das lukrativste Element in diesem Model ist personenbezogene Daten. Weil das Geschäftsmodell dieser Unternehmen sie um die großen Datenmengen zu versammeln zwingt und das Einkommen der Datensammler mit dieser Menge steigt, steht es zu einer heftigen Debatte über den ökonomischen Wert der personenbezogenen Daten. Unabhängig davon, ob es sich um einen wirtschaftlichen oder moralischen Wert handelt, sind die persönliche Daten für die Digitalunternehmen das wichtigste Element, um im Online-Markt für soziale Medien eine starke Marktmacht zu erreichen. Unternehmen, die Sozial-Media-Dienste anbieten, konkurrieren um ein größeres Nutzernetzwerk, und das Netzwerkeffekt-Funktionsmodell dieser Märkte führt dazu, dass ein erfolgreiches Unternehmen auf dem Markt eine marktbeherrschende Stellung einnimmt. Diese Position ermöglicht es ihm, auf übermäßig viele personenbezogene Daten zuzugreifen. Obwohl der Arbeitsmechanismus der Märkte die Anbieter sozialer Medien dazu ermöglicht, sich diesen Zugang zu verschaffen, sollten sie es in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Grundsätzen des Datenschutzrechts verwenden und weitergeben. Das Hauptproblem in diesem Sinne ist die Verwendung der Daten, die mit Zustimmung der Dateneigentümer weiterverfolgt werden sollte, aber in den meisten Fällen führt jedoch das Fehlen einer angemessenen Zustimmung zu dem Hauptproblem in diesem Bereich. Das Fehlen der Einwilligung sollte als Hauptproblem im Rahmen des Datenschutzrechts gelöst werden. Das Schlüsselelement in diesem Problem ist die marktbeherrschende Stellung des Unternehmens, die es ihnen ermöglicht, auf riesige Datenmengen zuzugreifen. Deshalb sollte dieses Problem im Rahmen des Wettbewerbsrechts gelöst werden.
Andererseits sollte die übermäßige Nutzung der Daten von Seiten der Nutzer als unfaire Handelsbedingungen angesehen werden. Solange die Einwilligung zur Verarbeitung von Daten aus bestimmten Quellen, aber tatsächlich auch aus anderen, eingeholt wird, das heißt, dass das Unternehmen auch seine stärkere Position als Betroffene missbraucht. Es sollte so gesehen werden, dass die unfaire Bedingungen für jeden Benutzer separat durchgesetzt werden, was unter den Art des ausbeuterischen Missbrauchs der Marktbeherrschung fällt.
Abstract
(Englisch)
Digital companies are being characterized in the competition market by offering online services which are free in nature. As this kind of companies are working with one of the most profitable business models, they are in the center of market analysts. What is the most profit bringing element in this model is personal data. Since the business model of these companies forces them to process huge amount of data and the income of the data collectors increases in due with this amount, this process originates a strong debate about the economic value of personal data. Regardless of having economic or moral value, data is the main element for the digital companies to gain strong market power in online social media market. As social media service providing companies are competing for larger user network and as long as these markets will be characterizing with network effects, this working method will lead one successful company in the market to gain dominant position, and this position allows it to have access to excessive amount of personal data. Although the working mechanism of the markets leads social media providers to gain this access, they should use and share it in accordance with legal principles of data protection law. The main issue in this sense is the usage of the data which should be pursued with the consent of the data owners, however in most of the cases lack of adequate consent is the main issue gives rise to the main problem in this area. Notwithstanding with the fact that lack of the consent should be solved as a main problem under the scope of privacy law, but as long as the essential factor that facilitates the companies to have access to the personal data is their strong position in the market which is dominant position, excessive usage of data should, in this sense, be considered as abuse of the position that gave this chance to the undertaking in question. On the other hand, the excessive usage of the data should not be assessed as excessive pricing, but it should be approached as unfair condition from the users’ side. As long as the consent is taken for processing data from certain sources, but after gaining the access it is also being carried out from unmentioned sources and with this process the company also abuses its stronger position than data owner, it should be considered as enforcing unfair conditions against each user separately, which falls under the exploitative type of abuse of dominance.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Competition law Facebook German FCO GDPR Data Protection
Schlagwörter
(Deutsch)
Wettbewerbsrecht Facebook Bundeskartellamt GWB Datenschutz GDPR
Autor*innen
Shahla Ibrahimova
Haupttitel (Englisch)
Interaction of competition and data protection law in the EU
Hauptuntertitel (Englisch)
analysis of Facebook case
Paralleltitel (Deutsch)
Interaktion des Wettbewerbs- und Datenschutzsrecht in der EU - Analyse der Facebook Case
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
54 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marco Botta
Klassifikation
86 Recht > 86.29 Wettbewerbsrecht, Kartellrecht
AC Nummer
AC15671312
Utheses ID
51697
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
