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The future of investment arbitration
between preserving the status quo and setting up a multilateral investment court
Cristina Solcan
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang International Legal Studies
Betreuer*in
August Reinisch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.58795
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19652.47467.444373-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Investor-Staat-Streitbeilegung (ISDS) ist ein Streitbeilegungsmechanismus, der speziell dafür entwickelt wurde, um Konflikte zwischen ausländischen Investoren und Staaten zu lösen. Der Mechanismus wurde Mitte der 1960er Jahre erschaffen und entwickelte sich nach den 1990er Jahren aufgrund einer deutlichen Zunahme der Investitionsstreitigkeiten rasch weiter. Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften, die sich aus der Flexibilität der Ad-hoc-Schiedsgerichtsbarkeit ergeben, wurde ISDS von der Investment-Community weltweit in großem Umfang und erfolgreich eingesetzt. Trotz seiner wertvollen Eigenschaften wurde das traditionelle ISDS in den letzten Jahren zunehmend von der Öffentlichkeit geprüft und kritisiert. Zu den schwerwiegendsten Bedenken in Bezug auf das derzeitige System zählen mangelnde Transparenz, Kohärenz und Vorhersehbarkeit, das Fehlen eines Überprüfungsmechanismus und voreingenommene Schiedsrichter aufgrund des Grundsatzes der Parteienbestellung, die letztendlich die Legitimität des gesamten Systems in Frage stellen. Infolgedessen wurden Forderungen nach Reformen laut und verschiedene Lösungen vorgeschlagen. Diese reichten von der Änderung des derzeitigen Systems über die Umstellung von der Schiedsgerichtsbarkeit auf eine institutionalisierte Form der Streitbeilegung bis hin zur gänzlichen Auslöschung des Systems durch den vollständigen Ausschluss von ISDS-Klauseln in internationalen Investitionsabkommen (IIAs). Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, ob der Vorschlag zur Einrichtung eines multilateralen Investitionsgerichts (MIC) eine tragfähige Option zur Reform des traditionellen ISDS-Regimes darstellt. Zu diesem Zweck wird zunächst der Status Quo des derzeitigen Systems ermittelt, indem die Hauptmerkmale aufgezeigt und die Hauptkritikpunkte in Bezug auf das ISDS angesprochen werden. Darüber hinaus wird die Analyse mit der Festlegung des institutionellen und verfahrenstechnischen Rahmens fortgesetzt, wobei die wesentlichen Elemente aufgezeigt werden, die bei der Gestaltung des MIC aufgrund der geäußerten Bedenken zu berücksichtigen sind. Zum Abschluss der Arbeit werden die Vor- und Nachteile der MIC-Reform aus den Sichtweisen der wichtigsten Befürworter und stärksten Gegner erörtert.
Abstract
(Englisch)
Investor-State Dispute Settlement (ISDS) is a dispute settlement mechanism, specifically designed to solve disputes between foreign investors and host states. Created in mid 60s, it knew a rapid development after 1990 when the number of investment disputes has increased significantly. Given its unique features, stemming from the flexible nature of ad hoc arbitration, ISDS has been widely and successfully used by the investment community worldwide. But despite of its valuable characteristics, in recent years traditional ISDS has faced increased public scrutiny and criticisms. Among the most severe concerns expressed with regard to the current system are the lack of transparency, consistency and predictability, the absence of a review mechanism, biased arbitrators due to the party-appointment principle, all of these ultimately leading to questioning the legitimacy of the system overall. As a result, demands for reform have been voiced and various solutions have been proposed, ranging from amending the current system, to shifting from arbitration to an institutionalized form of dispute settlement, or even eradicating the system in its entirety by completely excluding ISDS clauses from international investment agreements (IIAs). Against this backdrop, the present thesis analysis whether the proposal to set up a Multilateral Investment Court (MIC) is a viable option to reform the traditional ISDS regime. In order to do so, it will firstly determine the status quo of the current system by point out the key features and addressing the main criticisms expressed with regard to the ISDS. Further, the analysis will continue with setting out the institutional and procedural framework, by addressing the essential elements that need to be considered when designing the MIC in light of expressed concerns. And finally, the thesis will conclude by discussing the pros and cons of MIC reform, through the eyes of main supporters and strongest opponents.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Multilateral Investment Court investment arbitration ISDS Foreign Direct Investment International Investment Agreements
Schlagwörter
(Deutsch)
Multilaterales Investitionsgericht Investitionsschiedsgerichtsbarkeit ISDS Ausländische Direktinvestitionen Internationale Investitionsabkommen
Autor*innen
Cristina Solcan
Haupttitel (Englisch)
The future of investment arbitration
Hauptuntertitel (Englisch)
between preserving the status quo and setting up a multilateral investment court
Paralleltitel (Deutsch)
Die Zukunft der Investmentschiedsgerichtbarkeit : zwischen dem Erhalt des Status Quo und der Einrichtung eines multilateralen Investementgerichts
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
70 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
August Reinisch
Klassifikation
86 Recht > 86.70 Internationales Wirtschaftsrecht
AC Nummer
AC15682760
Utheses ID
51903
Studienkennzahl
UA | 992 | 628 | |
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