Detailansicht

Vom Transhuman zur "Transmachine"
zur Frage der Technologie als Triebfeder der menschlichen Evolution
Susanne Arlt
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Jana Herwig
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.58888
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19651.23108.398973-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die folgende Arbeit geht der Frage nach, in welcher Wechselbeziehung der Mensch und seine Erfindungen (Werkzeuge, Geräte, Technologien, Maschinen, Medien) miteinander stehen. Dabei werden neben einer medienwissenschaftlichen Betrachtungsweise auch naturwissenschaftliche Konzepte und Theorien eine Rolle spielen, insbesondere aus der Biologie. Das hat den Grund, dass besonders in der Anthropologie eine Nähe zur Medienwissenschaft gegeben ist. Die interdisziplinäre Betrachtungsweise ist ein Versuch die Fragestellung auf einer Makroebene zu analysieren und dadurch möglicherweise auch mehr Informationen zu Zusammenhängen auf kleineren Ebenen zu erhalten. Deswegen beginnt die Arbeit auch mit einer Einführung in die wichtigsten Konzepte, Theorien und Ideen aus der Naturwissenschaft. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Evolutionstheorie, da diese besonders für den Thesenteil der Arbeit essentiell ist. Gemeinsam mit medienwissenschaftlichen Zugängen zur Mensch- Maschine Beziehung wie etwa Kapps Organprojektion, Freuds Gedankenfigur des Prothesengottes, McLuhans Definition eines Mediums oder Günter Anders Idee der prometheischen Scham sollen unterschiedliche Betrachtungsweisen gezeigt und Diskursmöglichkeiten geöffnet werden. Der erste Abschnitt bildet somit den theoretischen Unterbau der Arbeit. Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit aktuellen Phänomen, die dem Thema Mensch-Werkzeug Verbindung zugeordnet werden können. Dabei steht nicht der Inhalt der vermittelnden Gerätschaften im Vordergrund, sondern wie diese abseits ihres Inhalts auf den Menschen wirken. Dabei ist wieder der Rückbezug auf die Evolutionstheorie wichtig, etwa wenn es darum geht, die Frage zu erläutern welche körperlichen Auswirkungen der Gebrauch von modernen Technologien (Handy, Internet, künstliche Intelligenz etc.) auf dem menschlichen Körper haben. Auch die Überlegungen zu neuen Technologien wie etwa der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf das menschliche (Er-)Leben werden hier erläutert. Hier bilden philosophische Strömungen wie der Posthumanismus sowie der Transhumanismus einen wichtigen theoretischen Rahmen. Dieser Abschnitt ist deswegen wichtig, weil er im direkten Zusammenhang mit der eigentlichen Überlegung dieser Arbeit steht, nämlich ob der Mensch das erste Lebewesen sein könnte, welches seinen evolutionären Nachfolger selbst erschafft und kreiert. Der dritte Abschnitt dieser Arbeit steht ganz im Sinne dieser Überlegung. Da Zukunftsprognosen zu neuen Technologien immer schwierig gestalten, habe ich den dritten Teil als ein Gedankenexperiment angelegt. Die zentrale Frage ist dabei, ob und wie der Mensch seinen evolutionären Nachfolger entwickeln könnte und was das für die Zukunft des Menschen selbst bedeuten könnte. In diesem Abschnitt werden auch die im Titel erscheinenden Begriffe Transmachine und Transhuman genauer erläutert. Es werden verschiedenen Möglichkeiten und deren Prämissen erläutert, aus welchen sich schließlich das Gedankenexperiment zur Transmachine zusammensetzt. Ziel dieser Arbeit ist eine interdisziplinäre Betrachtungsweise auf aktuelle Phänomene, sowie eine technik-philosophische Annährung an diese.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Medienwissenschaft Anthropologie Künstliche Intelligenz Transhumanismus Werkzeuge Cyborg
Autor*innen
Susanne Arlt
Haupttitel (Deutsch)
Vom Transhuman zur "Transmachine"
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Frage der Technologie als Triebfeder der menschlichen Evolution
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
113 Seiten : Illustration
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jana Herwig
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
08 Philosophie > 08.42 Kulturphilosophie ,
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik: Sonstiges ,
42 Biologie > 42.21 Evolution ,
50 Technik allgemein > 50.02 Technikphilosophie
AC Nummer
AC15481321
Utheses ID
51993
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1