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Zur Genese der kommunikationswissenschaftlichen Teildisziplin PR und Organisationskommunikation
eine wissenschaftstheoretische Analyse aus wissenschaftsdynamischer Perspektive
Jasmin-Michelle Wurmlinger
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Christian Steininger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59093
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25096.13347.847771-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Arbeit „Zur Genese der kommunikationswissenschaftlichen Teildisziplin PR und Organisationskommunikation. Eine wissenschaftstheoretische Analyse aus wissenschaftsdynamischer Perspektive“ ist es gelungen, einen umfangreichen Einblick in die Theorie- und Methodenvielfalt sowohl des breiten Feldes der Kommunikationswissenschaft als auch ihres zu behandelnden Teilbereichs zu liefern. Dabei geht es insbesondere darum ein Verständnis darüber zu liefern, inwiefern sich das Fach mit all seinen Teilbereichen darstellt und in wie fern sich die PR und Organisationskommunikation innerhalb der gesamten Wissenschaft der Kommunikation ansiedelt und einordnet. Dabei stellt sich vor allem heraus, dass das zu untersuchende Feld gerade dadurch definiert wird, dass es kein allgemein gültiges Selbstverständnis gibt, sondern das es vielmehr so scheint, als würde es sich über seinen enormen Theorie- und Methodenpluralismus auszeichnen. Diese Beobachtung zeigt sich nicht nur innerhalb der Kommunikationswissenschaft selbst, sondern auch in den einzelnen Teilbereichen. Dadurch fällt es allerdings auch schwer den Teilbereich der PR und Organisationskommunikation in einem konkreten Zusammenhang innerhalb des Feldes einzuordnen. Vielmehr lässt er sich durch seine zahlreichen Verbindungen zu anderen Aspekten des Fachs definieren und einordnen. Des Weiteren versucht die Arbeit einen umfangreichen Einblick darüber zu liefern, in welcher Art und Weise sich der Teilbereich der Kommunikationswissenschaft im Laufe der Zeit Entwickelt hat. Hierbei zeigt sich in erster Linie, dass es unterschiedliche Entwicklungsstränge innerhalb der PR und Organisationskommunikation gab, die nicht nur einen unterschiedlichen Verlauf aufweisen, sondern auch von verschiedenen Grundannahmen ausgingen. Diese Analyse liefert allerdings in erster Linie nur eine Erklärung dazu, warum es innerhalb der Wissenschaft der Kommunikation wohl zu keinem einheitlichen Bild kommt. Um trotz alledem fundierte Aussagen über die Entwicklung von PR und Organisationskommunikation treffen zu können, wird innerhalb der Arbeit außerdem eine wissenschaftstheoretische Analyse mit Hilfe der verschiedenen wissenschaftsdynamischen Sichtweisen durchgeführt. Doch auch hier zeigt sich, dass es nicht eine Position alleine sein kann, die die Entwicklung des Fachs erklären kann. Vielmehr liefern verschiedene Ansätze der Wissenschaftsdynamik für unterschiedliche Ebenen der Teildisziplin die dazugehörigen Erklärungsansätze. Während allerdings schnell klar wird, dass man Feyerabends wissenschaftsdynamische Position wohl kaum alleine für 150 mögliche Erklärungsansätze heranziehen kann, teilen sich die Perspektiven von Lakatos und Kuhn sozusagen die meisten zu behandelnden Bereiche untereinander auf, wenn es um mögliche Erklärungsansätze geht. Doch auch diese abschließende Erkenntnis der Arbeit ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sowohl von der Kommunikationswissenschaft selbst als auch von ihren Teilbereichen kein einheitliches Bild gibt. Vielmehr macht diese Arbeit deutlich, dass man sich dem Fach am ehesten annähert, indem man alle verschiedenen nebeneinander bestehenden Annahmen, Theorien und Methoden eruiert und durch die zahlreichen Verbindungen die unter diesen herrschen das Fach in seiner Gesamtheit darstellt. Demnach ist es allerdings auch nur verständlich, dass man für eine konkrete Analyse der zugrundeliegenden Entwicklung auch mehrere Positionen der Wissenschaftsdynamik benötigt. Somit ist letzten Endes festzustellen, dass man bei einer konkreten Untersuchung der Kommunikationswissenschaft oder eins ihrer Teilbereiche stets nur eine Vielzahl an Annahmen und Erklärungsansätze generieren kann, um das Fach in seiner Gänze darzustellen und gerecht zu werden. Denn das Fach wird stets durch seinen Theorie- und Methodenpluralismus geprägt sein und somit keine allgemeingültige einheitliche Definition zulassen.
Abstract
(Englisch)
The Thesis "Zur Genese der kommunikationswissenschaftlichen Teildisziplin PR und Organisationskommunikation. A theoretical analysis of science from the perspective of scientific dynamics" has succeeded in providing a comprehensive insight into the theoretical and methodological diversity of both the broad field of communication studies as well as the analyzed subdiscipline. In particular, it is important to provide an understanding of the extent to which the subject with all its sub-areas presents itself and how far PR and organizational communication are located and classified within the entire studies of communication. It turns out that the investigated field is defined precisely by the fact that there is no generally valid self-understanding, but rather that it seems to be distinguished by its enormous theory and method pluralism. This observation is evident not only within the communication studies itself, but also in the individual sub-areas. However, this also makes it difficult to classify the sub-area of PR and organizational communication w a concrete context within the field. Rather, it allows itself to be defined and classified by its numerous connections to other aspects of the field. In addition, the analysis attempts to provide a comprehensive insight into 151 the way in which the field of communication studies has evolved over time. Here it becomes apparent primarily that there were different strands of development within PR and organizational communication, which not only had different courses, but also assumed different basic assumptions. This analysis, however, provides primarily only an explanation as to why there is probably no uniform picture within the studies of communication. In spite of all this, in order to be able to make well-founded statements about the development of PR and organizational communication, an analysis of scientific theory is carried out, using the different perspectives of scientific dynamics. However, here it also turns out, not one position alone can explain the evolution of the subject. Rather, different approaches of the dynamics of science provide the corresponding explanatory approaches for different levels of the subdiscipline. While it quickly becomes clear, however, that Feyerabend's scientific dynamic position can hardly be used alone for possible explanatory approaches.The perspectives of Lakatos and Kuhn, so to speak, cover respectively most of the areas when it comes to possible explanatory approaches. But even this conclusive finding of the work is not surprising when one considers that there is no uniform picture of communication studies itself or of its subareas. Rather, this work illustrates that the subject is best approached and represented in its entirety by investigating all the different assumptions, theories and methods that exist side by sideas well as the numerous connections that exist between them. It is therefore understandable, however, that a concrete analysis of the underlying development also requires several positions in the dynamics of science. In the end, it can be stated that in a concrete investigation of communication studies or one of its sub-areas one can only generate a multitude of assumptions and explanatory approaches in order to present the subject in its entirety and do justice to it. The subject will always be characterized by its theoretical and methodological pluralism and thus not allow a universally valid uniform definition.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Public Relations und Organisationskommunikation Kommunikationswissenschaft wissenschaftsdynamische Perspektive wissenschaftstheoretische Analyse Kuhn Feyerabend Lakatos
Autor*innen
Jasmin-Michelle Wurmlinger
Haupttitel (Deutsch)
Zur Genese der kommunikationswissenschaftlichen Teildisziplin PR und Organisationskommunikation
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine wissenschaftstheoretische Analyse aus wissenschaftsdynamischer Perspektive
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
152 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Steininger
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.02 Kommunikationstheorie ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15480864
Utheses ID
52170
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1