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"Ist man nur 'in', wenn man 'on' ist?"
eine Studie zur digitalen Nabelschnur von Jugendlichen in der Stadt und am Land 2014
Sandra Osztovits
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Gerit Götzenbrucker
DOI
10.25365/thesis.59095
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25113.00999.317258-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Dominierten vor Jahren Handys ohne Internetzugang den Medienalltag, nimmt 2014 die Nutzung von Smartphones, sozialen Netzwerken, Instant Messaging und mobilem Internet den größten Teil des täglichen Medienkonsums von Jugendlichen ein.
Ausgehend davon hatte die vorliegende Arbeit das Ziel herauszufinden, ob alte Medien wie Fernsehen, Radio, Zeitung, etc. überhaupt noch von Heranwachsenden genutzt werden. Anhand theoretischer Konzepte wie des Hybriden Raumes und iTime sollte herausgefunden werden, ob sich Jugendliche ihrer permanenten Erreichbarkeit und der ständigen Verbundenheit mit dem Internet bewusst sind. Dazu wurden sechs leitfadengestützte Gruppeninterviews mit 18 Jugendlichen im Alter von 14 – 19 Jahren in Wien und dem Südburgenland geführt, um in weiterer Folge auch regionale Unterschiede in der Nutzung von Smartphones und sozialen Netzwerken etc. herauszuarbeiten.
Die Ergebnisse bringen hervor, dass Jugendliche nach wie vor alte Medien in ihrer ursprünglichen Form nutzen, das Smartphone mit all seinen Möglichkeiten aber das wichtigste mediale Gerät für sie darstellt, das sie stets in ihrer Reichweite haben. Die Heranwachsenden sind permanent online, leben im hybriden Raum. Für ihre Familie und Freunde sollen sie immer erreichbar sein, was zu Stress führt. Ein Second Digital Divide – also ein Unterschied in der Art, wie Medien genutzt werden – konnte zwischen den befragten städtischen und ländlichen Adoleszenten nicht eindeutig festgestellt werden, sehr wohl aber einzelne Tendenzen dahingehend. Unter anderem müssen Jugendliche im Südburgenland eigene Strategien entwickeln, an welchen Orten sie Musik oder Updates auf ihr Smartphone downloaden, oder auch wieder herkömmliche SMS schreiben, da die Region 2014 vielerorts technologisch unterversorgt ist, was eine schnelle mobile Internetverbindung (Breitband) betrifft.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Digitale Medien Smartphone Soziale Netzwerke Instant Messaging Always on Mobiles Internet Hybrider Raum iTime Stadt-Land
Autor*innen
Sandra Osztovits
Haupttitel (Deutsch)
"Ist man nur 'in', wenn man 'on' ist?"
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Studie zur digitalen Nabelschnur von Jugendlichen in der Stadt und am Land 2014
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
iii, 233 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerit Götzenbrucker
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC15465777
Utheses ID
52172
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
