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Instant Messaging - wie sich der Druck der ständigen Erreichbarkeit auf die (mobile) Kommunikation von Jugendlichen auswirkt
Nadine Seling
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Gerit Götzenbrucker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59119
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25102.20646.885752-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Mit der Entwicklung des Smartphones hat sich unser Kommunikationsverhalten geändert. Wir sind mit unserer Kommunikation nicht mehr an Raum und Zeit gebunden, sondern sind durch den Internetzugang mit der ganzen Welt vernetzt - die ubiquitäre Erreichbarkeit beeinflusst jeden. Insbesondere Jugendliche, als sogenannte Digital Natives, weisen eine intensive Verbindung zur Smartphonenutzung auf. Das vorrangige Nutzungsmotiv für Smartphones stellt die Kommunikation dar. Instant Messaging Services haben die klassische SMS abgelöst und bieten neue Kommunikationswege- und Arten an. In dieser Arbeit werden mittels qualitativen Interviews und Gruppendiskussionen mit 14-18-jährigen Schülern unterschiedliche Nutzungsmotive des Smartphones und Instant Messaging Services eruiert. Ein Hauptaugenmerkt liegt darauf, herauszufinden, wie Instant Messaging Services in Verbindung mit ständiger Erreichbarkeit stehen, welchen Einfluss diese Erreichbarkeit auf die Jugendlichen hat und wie diese in Folge damit umgehen. Es konnte festgestellt werden, dass das Smartphone einen festen Bestandteil in der Lebenswelt der Jugendlichen eingenommen hat und aus dieser nicht mehr wegzudenken ist. Das Smartphone wird von den Jugendlichen als technisches Allzweckgerät beschrieben, dass die Navigation durch das Leben erleichtert. Diese Entwicklung bedingt eine neue Körperlichkeit und Verlässlichkeit gegenüber des technischen Geräts. Zusätzlich ergeben sich aus der Mediensozialisation durch das Smartphone neu erforschte Thematiken wie „Nomophobia“, „FoMO“ und „Phubbing“. Kommunikation außerhalb realer Gesprächssituationen findet hauptsächlich über das Smartphone, beziehungsweise durch Instant Messaging Services statt. Die vermeintlich erleichterte Kommunikation bringt jedoch neue Herausforderungen und Verhaltensnormen mit sich. Es entwickeln sich neue Erwartungshaltungen von Sender- und Empfängerseite, die bei Nichteinhaltung Konsequenzen mit sich bringen. Um sich vor den Erwartungshaltungen zu schützen, ergeben sich wiederum neue Vermeidungsstrategien. Die Smartphonenutzung Jugendlicher wird durch Mediensozialisierung persönlicher als auch peerrelevanter Einflüsse konstruiert.
Abstract
(Englisch)
The development of the smartphone has changed the way we communicate. In our communications we are no longer bound by time and place. Instead, through the internet, we are interlinked with the entire world – permanent connectivity influences everyone. Young people – as so-called ‘digital natives’ – exhibit a particularly intensive connection to smartphone use. The primary motivation for the use of smartphones is communication. Instant messaging services have replaced traditional SMS messaging, and now offer new ways and means of communicating. Using qualitative interviews and group discussions, this thesis traces the varied motivations for smartphone and instant messaging use among students between the ages of fourteen and eighteen. A key focus of this study is the identification of the relation between instant messaging services and constant connectivity. This work also examines the effect that this connectivity has on young people, and how they themselves deal with it. It has already been established that the smartphone has become an indispensable part of young people’s lives. These devices are described by young people as technological all-purpose tools that make their lives easier to navigate. This is a development that has new implications for the body and for dependence in relation to technological devices. Additionally, media socialisation through smartphone use has led to the emergence of new research areas, in terms of new phenomena such as ‘nomophobia’, ‘FoMO’ and ‘phubbing’. Communication outside of real conversational situations takes place via the smartphone – in particular via instant messaging services. These new technologies promise to make communication easier, yet they also introduce new challenges and behavioural norms. New avoidance strategies arise as a protection against expectational pressures. Young people’s smartphone use is being shaped by media socialisation via interpersonal and peer influences.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Smartphone Youth Instant Messaging Availability
Schlagwörter
(Deutsch)
Smartphone Jugend Instant Messaging Erreichbarkeit
Autor*innen
Nadine Seling
Haupttitel (Deutsch)
Instant Messaging - wie sich der Druck der ständigen Erreichbarkeit auf die (mobile) Kommunikation von Jugendlichen auswirkt
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
345 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerit Götzenbrucker
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.42 Telekommunikation
AC Nummer
AC15480968
Utheses ID
52196
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1