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Praktische Medienerziehung am Beispiel Schülerradio in Österreich mit Schwerpunkt auf das Bundesland Wien
Maria Bruck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johanna Dorer
DOI
10.25365/thesis.5842
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29412.19631.514461-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der gegenständlichen Arbeit wurden zwei Interviews mit Experten auf dem Gebiet der Schülerradioproduktion gemacht. Die beiden Experten wurden mit Hilfe von leitfadengestützen Interviews befragt.Die Interviews setzten sich aus folgenden Themenschwerpunkten zusammen:Gründe und Entstehungsgeschichte von Schülerradio in Österreich:Gender und Schülerradio,Praktische Medienarbeitund Medienkompetenz, Freie Radios, Finanzierung der Radioprojekte, Einschulung/Weiterbildung,Hörergewohnheiten der Jugendlichen.
Besonderes Forschungsinteresse wurde von mir auf die Themenkomplexe: Praktische Medienarbeit und Medienkompetenz, Gender und Schülerradio und Freie Radios gelegt. Beide Interviewpartner stimmten darüber überein, dass aktive Medienarbeit ein wichtiger Schritt hin zu Medienkompetenz ist. Durch aktive Medienarbeit lernen Kinder und Jugendliche selbstbestimmtes und situationsangemessenes Handeln im Kontext mit Medien. Mediencodes können so besser entschlüsselt und hinterfragt werden. Beide Interviewpartner stellten unabhängig voneinander fest, dass es große Unterschiede in der Herangehensweise von Buben und Mädchen in der praktischen Schülerradioprojektarbeit gibt. Für männliche Jugendliche ist der Umgang mit Technik meist selbstverständlich, während bei weiblichen Jugendlichen eine gewisse Distanz festzustellen ist. Bei inhaltlichem Arbeiten sind Mädchen wesentlich interessierter und bemühter als die Buben. Beide Interviewpartner sind der Meinung, dass geschlechtersensible aktive Medienarbeit einer großen und bewussten Förderung bedarf. Freie Radios sind ein wichtiger Raum für aktive Medienarbeit. Ohne Freie Radios wären viele Schülerradioprojekte in Österreich nicht möglich. Freie Radios tragen somit maßgeblich zur Medienvielfalt in Österreich bei.
Abstract
(Englisch)
In this thesis, I have conducted two interviews with Austrian school radio production experts, for which the method of supported guideline interview was used.
The main topics of the interview were: reasons and history of school radio in Austria, gender and school radio, practical media work and media competence, free radios, financing of radioprojects, initial, advanced training,listening habits of the youth.
My primary research focus was laid on the complex themes practical media work and media competence, gender and school radio and free radios. Both interview partners agreed that active media work is an important step towards media competence. When doing active media work, children and youth learn to deal with media in a self determined and situation adequate way. Media codes can so be better decoded and scrutinised. Both interview partners determined independently from each other that there are big differences between boys and girls of how they approach practical school radio. Mostly, boys are used to deal with technical staff, whereas girls are more distanced to this subject. With regard to the content, girls are much more interested and exerted than boys. Both interview partners agree that gender sensible active media work requires special needs. Free radios are important for active media work. Without free radios, many school radio projects would not be possible in Austria. Therefore free radios play an important role for the media diversity in Austria.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
practical media work and media competence
Schlagwörter
(Deutsch)
Praktische Medienarbeit und Medienkompetenz
Autor*innen
Maria Bruck
Haupttitel (Deutsch)
Praktische Medienerziehung am Beispiel Schülerradio in Österreich mit Schwerpunkt auf das Bundesland Wien
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
154 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johanna Dorer
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC07752051
Utheses ID
5240
Studienkennzahl
UA | 301 | 297 | |
