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Medien im Spagat zwischen Brückenbauen und Skandal
österreichisch-russische Beziehungen während der türkis-blauen Regierung : eine Framing-Analyse von österreichischen Tageszeitungen
Neda Katanic
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
DOI
10.25365/thesis.59368
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25098.69235.267169-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit analysiert die Berichterstattung zu den bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Russland während der Regierungsperiode türkis-blau im Rahmen einer Framing-Analyse. Diese Regierungsperiode ist geprägt von einer Vielzahl an Ereignissen, die international für Kritik sorgten. Besonders erwähnenswert ist dabei der Besuch von Wladimir Putin bei der damaligen Außenministerin Karin Kneissl. Die Bilder vom „Tanz-Knicks“ zeichnen in den österreichischen Medien ein polarisiertes Bild. Auf der einen Seite wird vom Brückenbauen gesprochen, auf der anderen Seite von einem Skandal. Die Polarisierung lässt sich auch an den Einstellungen zur umstrittenen OMVBeteiligung am Nord Stream 2 Projekt, feststellen. Während die eine Seite den Deal unter einem wirtschaftlichen Aspekt beleuchtet, sieht die andere Seite eine zu erwartende Katastrophe, dass sich durch das Vordringen Russland Richtung Europa abzeichnet. Das sind die Ergebnisse der inhaltsanalytischen Untersuchung fünf österreichischer Tageszeitungen. Mithilfe einer Clusteranalyse sind sechs Frames identifiziert worden, die sich hinsichtlich ihres Auftretens in den untersuchten Medien in ihrer Häufigkeit deutlich unterscheiden. Darüber hinaus, zeigt die Untersuchung, dass Qualitätszeitungen tendenziell negativ über die bilateralen Verhältnisse zwischen Russland und Österreich berichten, Boulevard-Zeitungen hingegen tendenziell positiv. Zudem werden positiv bewertete Frames eher als Bildberichte dargestellt als negative, die sich häufiger in Kommentaren oder Meinungsbeiträgen wiederfinden. Das Ziel der Arbeit war es, eine Bestandsaufnahme vorherrschender Frames zu erstellen, um losgelöst von geschichtlichen Typisierungen, eine Sachlichkeit in die Diskussion rund um die österreichisch-russischen Beziehungen zu bringen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Framing Berichterstattung Russland Inhaltsanalyse Clusteranalyse Internationale Beziehungen
Autor*innen
Neda Katanic
Haupttitel (Deutsch)
Medien im Spagat zwischen Brückenbauen und Skandal
Hauptuntertitel (Deutsch)
österreichisch-russische Beziehungen während der türkis-blauen Regierung : eine Framing-Analyse von österreichischen Tageszeitungen
Paralleltitel (Englisch)
Austrian-Russian relations during the turquoise-blue government : a framing analysis of Austrian daily newspapers
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
IV, 7-106 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC15544876
Utheses ID
52425
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
