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Die Twitter Kommunikation österreichischer JournalistInnen im Wahlkampf am Beispiel der Nationalratswahl 2017
Nina Hirschler
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22397.11755.889367-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Twitter ermöglicht JournalistInnen auf vielfältige Weise mit einem breiten Publikum in Kontakt zu treten und rasch und einfach Informationen zu verbreiten. Dies spielt unter anderem auch bei politischen Ereignissen wie Wahlen eine Rolle. Die Forschungsarbeit beschäftigt sich daher mit der Twitter Nutzung österreichischer JournalistInnen im Wahlkampf am Beispiel der Nationalratswahl 2017. Im Rahmen einer quantitativen Inhaltsanalyse wurden wahlkampfspezifische Tweets österreichischer JournalistInnen analysiert und dabei die Art der Nutzung des Mirco-Blogging-Dienstes im Wahlkampf untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass für österreichische JournalistInnen während des Wahlkampfs folgende zwei Hauptmotive für journalistische Nutzung von Twitter, welche auch in der aktuellen Forschung immer wieder hervorgehoben werden, im Fokus stehen: das Verbreiten von Neuigkeiten und aktuellen Ereignissen und das Hinweisen auf die eigene journalistische Arbeit bzw. die Medienangebote des eigenen Medienunternehmens. Bei der Kommunikation auf Twitter scheinen die Grenzen zwischen Privatpersonen und professionellen JournalistInnen zudem zu verschwimmen. Obwohl es sich bei den Twitter Profilen der JournalistInnen um private Accounts handelt, ist die Kommunikation von journalistischen Qualitätskriterien beeinflusst. So spielt beispielsweise die Transparenz in Form von Quel- lenangaben bei der Informationsvermittlung eine Rolle. Andererseits werden aber auch per- sönliche Meinungen und Bewertungen zu wahlkampfspezifischen Themen ausgedrückt, was gegen das journalistische Objektivitätskriterium spricht.
Abstract
(Englisch)
Twitter enables journalists to connect with a wide audience in a variety of ways and to share information quickly and easily. This also plays a role in political events such as elections. This research therefore deals with the use of Twitter by Austrian journalists during political election campaigns, using the example of the Austrian legislative election 2017. To examine the use of the mirco-blogging-service during the election campaign relevant election specific tweets by Austrian journalists were analyzed. The results of the quantitative analysis show that the following two motives for Austrian journalists to use Twitter, which are also emphasized in current research, are in focus: spreading news and current events and promoting their own journalistic work and the editorial offer of the media companies they work for. When communicating on Twitter, the boundaries between appearing as private individuals and professional journalists seem to blur. Although journalists' Twitter profiles are private accounts, the communication is influenced by journalistic quality criteria. For example, transparency in the form of referencing to sources of the published information plays a role. On the other hand, personal opinions and assessments on election-specific topics are also expressed, which doesn’t comply with the journalistic objectivity criterion.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Twitter journalism political election
Schlagwörter
(Deutsch)
Twitter Journalismus Wahlkampf
Autor*innen
Nina Hirschler
Haupttitel (Deutsch)
Die Twitter Kommunikation österreichischer JournalistInnen im Wahlkampf am Beispiel der Nationalratswahl 2017
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
125 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC15492826
Utheses ID
52472
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1