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Branding im österreichischen Journalismus auf der Online-Plattform Twitter
Christoph Wingelmayr
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Folker Hanusch
DOI
10.25365/thesis.59421
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25114.01134.822273-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht wie Branding, wie Selbstvermarktung auf dem sozialen Netzwerk Twitter bei österreichischen JournalistInnen stattfindet. Um das Phänomen des Brandings erfassen und einordnen zu können, wird sich der Theatermetapher von Goffman, der Theorie des Feldes, der Kapitaltheorie, des Konzepts des Habitus von Bourdieu sowie des Gatekeepingansatzes bedient. Es werden qualitative Leitfadeninterviews mit 12 ReporterInnen geführt. Als Ergebnis zeigt sich, dass die Mehrheit der ReporterInnen Twitter eher professionell verwendet und sachlich bleibt. Meinungen und Persönliches werden jedoch eher vermieden. Humor wird auf Twitter von einer Mehrheit der RedakteurInnen zwar angewandt, kommt aber ziemlich selten bei nur etwa jedem zehnten oder zwanzigsten Tweet vor. Weiters kann festgestellt werden, dass sich das Gatekeeping der ReporterInnen durch die Nutzung von Twitter definitiv verändert hat. Wenn ein/eine RedakteurIn seine/ihre Meinung auf Twitter postet, wird das vom Großteil eher nicht als Konflikt mit dem Objektivitätsanspruch im Journalismus gesehen. Eine eindeutige Mehrheit ist der Überzeugung, dass Selbstvermarktung auf Twitter eine sehr hohe Wichtigkeit besitzt. Es ist wichtig als JournalistIn auf Twitter aktiv zu sein, dort durch seine/ihre Tweets und Beiträge aufzufallen und so seine/ihre Jobchancen zu erhöhen. Twitter wird von den meisten ziemlich intensiv eingesetzt und es wird viel Zeit auf dieser Plattform verbracht. Es ist zu einem unersetzlichen Tool im Journalismus geworden.
Abstract
(Englisch)
This master‘s thesis investigates how branding, respectively self-promotion is applied by Aus-trian journalists on the social network Twitter. To be able to comprehend and classify the phe-nomenon of branding the theatre metaphor of Goffman, the field theory, the concept of capi-tal, the concept of the habitus of Bourdieu and the gatekeeping theory are used. For this re-search 12 qualitative guided interviews are held with journalists. The findings show that the majority of the reporters use Twitter in a professional manner and stay factual. Opinions and personal details about themselves are usually avoided. A plurality of the newspeople use hu-mour on Twitter rarely, namely only with every tenth or twentieth tweet. Furthermore it can be stated that the gatekeeping of the media people has definitely changed due to the usage of Twitter. If a journalist posts his respectively her opinion on Twitter then the majority thinks there is no conflict with the demand of objectivity in journalism. The great majority is certain that self-promotion on Twitter is of really high importance. It is vital for reporters to use Twitter in an active way and to get attention by publishing tweets and articles and to improve their chances on the job market. Most of the journalists use Twitter quite intensively and a lot of time is spent on this platform. It has become an irreplaceable tool in contemporary journalism.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Branding Journalism Twitter self-promotion Social Media Bourdieu Goffman Gatekeeping
Schlagwörter
(Deutsch)
Branding Journalismus Twitter Selbstvermarktung Social Media Bourdieu Goffman Gatekeeping
Autor*innen
Christoph Wingelmayr
Haupttitel (Deutsch)
Branding im österreichischen Journalismus auf der Online-Plattform Twitter
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
131 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Folker Hanusch
AC Nummer
AC15492870
Utheses ID
52477
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
