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"Let's save Peach …again"
über das Bild der Frau in der Videospielszene und dessen Auswirkungen auf ihre weiblichen Mitglieder
Michaela Linke
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Katharine Sarikakis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59427
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25128.51304.581467-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Magisterarbeit geht der forschungsleitenden Frage „Wie ist die Wahrnehmung des weiblichen Geschlechts in Videospielen und der Szene für Gamerinnen?“ nach. Auf Basis der Spieledefinitionen von Huizinga und Caillois und der Flowtheorie von Csíkszentmihályi, sowie dem Uses and Gratification Ansatz, der Gender Schema Theory, dem Sozialen Lernen und Subjektivismus sowie Interpretationismus wurde das Thema Videospiele näher untersucht und definiert. Anschließend wurde auf Basis der bestehenden Literatur gefragt, wie die Situation für fiktive und reale Frauen aus Sicht von Gamerinnen ist. Welche (Änderungs-)Wünsche haben sie an die Community und die Spiele, wie nehmen sie die Darstellungen von Frauen wahr, wie werden sie behandelt, und wie wichtig ist ihnen diverse Frauendarstellung? Zehn qualitative Interviews und eine qualitative, zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring ergaben, dass es noch Besserungsbedarf gibt. Laut den Teilnehmerinnen werden Frauen noch häufig nebensächlich, charakterlich platt und äußerlich perfekt dargestellt. Wenn weibliche Figuren nicht hilflos und schwach sind, sind sie unnatürlich stark und reif. Doch besonders in der Indieszene sind auch positive Beispiele zu finden. Sexualisierung gegenüber gibt es geteilte Meinungen. Einerseits ist es eine Möglichkeit, sich auszuleben in einem gesicherten Raum, andererseits vermittelt es ein falsches Frauenbild, das nur dem Wunsch der Männer angepasst ist. Als Spielerin haben Gamerinnen mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen, werden nicht ernst genommen, ausgeschlossen, und müssen sich doppelt beweisen. Sie wünschen sich ein respektvolleres Miteinander in der Community, und dass sie als gleichwertige Mitglieder aufgenommen werden.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis pursues the research question "How is the perception of the female sex in video games and the scene for gamer girls?”. Based on the game definitions of Huizinga and Caillois and the flow theory of Csíkszentmihályi, as well as the Uses and Gratification approach, the Gender Schema Theory, Social Learning, Subjectivism, and Interpretationism, the topic of video games was examined and defined in more detail. Then, based on existing literature, the question was asked what the situation was like for fictitious and real women from gamer girls’ point of view. What wishes (for change) do they have for the community and the games, how do they perceive the representations of women, how are they treated, and how important is diverse representation of women to them? Ten qualitative interviews and a qualitative, summarizing content analysis based on Mayrings work showed that there is still room for improvement. According to the participants, women are still often portrayed in a trivial, flat and outwardly perfect way. If female figures are not helpless and weak, they are unnaturally strong and mature. But positive examples can also be found in the indie scene in particular. There are divided opinions about sexualization. On the one hand it is a possibility to express yourself in a secure space, on the other hand it conveys a false image of women that is only adapted to the wishes of men. As a player, gamer girls struggle with numerous prejudices, are not taken seriously, are excluded, and have to prove themselves twice as hard as men. They want a more respectful community and that they are accepted as equal members.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Gaming Videospiele Gender Schema Theory Frauendarstellung Geschlechterdarstellung
Autor*innen
Michaela Linke
Haupttitel (Deutsch)
"Let's save Peach …again"
Hauptuntertitel (Deutsch)
über das Bild der Frau in der Videospielszene und dessen Auswirkungen auf ihre weiblichen Mitglieder
Paralleltitel (Englisch)
"Let's save Peach…again" : about the image of women in the video game scene and its impact on their female members
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
208 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharine Sarikakis
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC15722647
Utheses ID
52483
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1