Detailansicht

Alkoholkonsum in der Gastronomie
Einflüsse von emotionaler Arbeit und Burnout
Rahel Martetschläger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Reinhold Jagsch
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59537
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22397.83155.900263-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Die emotionale Arbeit (EA) beschreibt den Grad der Manipulation der Gefühle oder Erscheinung, um zur Regel oder Norm passende Emotionen zeigen zu können. Sie kann in tiefes und oberflächliches Schauspielern eingeteilt werden. EA ist unter anderem in der Gastronomie allgegenwärtig, in der auch ein erhöhter Alkoholkonsum zu beobachten ist. Das Ziel dieser Studie war es, die Assoziationen zwischen EA und Burnout sowie den beiden Konstrukten und Alkoholkonsum, Nikotinkonsum und Arbeitszufriedenheit zu erfassen. Methodik: Die Stichprobe setzte sich aus 222 TeilnehmerInnen aus der Gastronomie zusammen, die einen Fragebogen im Selbstbericht ausfüllen mussten. Untersucht wurde (1) der Zusammenhang der Art der EA und dem Grad an Burnout, (2) der Zusammenhang der Art der EA und Burnout mit dem Alkoholkonsum separat und in Kombination, (3) die Zusammenhänge der Art der EA sowie des Grades des Burnouts und dem Nikotinkonsum und (4) die Auswirkungen der Art der EA und des Grades des Burnouts auf die Arbeitszufriedenheit. Ergebnisse: Personen, die eher tief schauspielern, weisen einen niedrigeren Grad an Burnout auf und sind zufriedener mit ihrer Arbeit. Personen mit einem niedrigeren Grad an Burnout sind zufriedener mit ihrer Arbeit und haben außerdem einen weniger risikoreichen Alkoholkonsum. Personen, die eher tief schauspielern und zusätzlich einen niedrigeren Grad an Burnout haben, zeigen außerdem den am wenigsten risikoreichen Alkoholkonsum. Die MitarbeiterInnen in der Gastronomie dieser Studie rauchen mehr, als in einer Prävalenzstichprobe aus Österreich identifiziert wurde. Es wurden jedoch weder mit der Art der EA noch mit dem Grad an Burnout Assoziationen gefunden. Schlussfolgerung: Diese Arbeit deutet darauf hin, dass das tiefe Schauspielern die bessere Art ist, mit den Anforderungen der Gastronomie umzugehen, um negativen Folgen wie Burnout und risikoreichem Alkoholkonsum vorzubeugen und positive Effekte, wie Arbeitszufriedenheit zu fördern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Emotionale Arbeit Emotionale Dissonanz Emotionale Anstrengung Tiefes Schauspielern Oberflächliches Schauspielern HELS Burnout BOSS Substanzkonsum Alkoholkonsum Zigarettenkonsum Arbeitszufriedenheit Gastronomie Service
Autor*innen
Rahel Martetschläger
Haupttitel (Deutsch)
Alkoholkonsum in der Gastronomie
Hauptuntertitel (Deutsch)
Einflüsse von emotionaler Arbeit und Burnout
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
63 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Jagsch
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC15532878
Utheses ID
52586
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1