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Groves Mechanismus vs. Profit Sharing
Ergebnisse eines Laborexperiments
Ingrid Nöhrer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Thomas Pfeiffer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.690
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29901.06517.978866-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit beschäftigt sich mit zwei Allokationsmechanismen, dem Profit Sharing und dem Groves-Mechanismus. Die Notwendigkeit zur Einführung solcher Budgetierungsmaßnahen ergibt sich aus der immer mehr fortschreitenden Divisionalisierung von Unternehmen, in welchen die Zentrale für die Verteilung der meist knappen Finanzmittel zuständig ist. Die Grundlage für die Aufteilung stellen die gemeldeten Bereichsproduktivitäten dar. Um wahrheitsgetreue Bereichsproduktivitäten zu erhalten, führt die Zentrale Allokationsmechanismen wie das Profit Sharing oder den Groves-Mechanismus ein. Die Arbeit zeigt nun durch Vergleich der theoretischen Behauptungen, dass der Groves-Mechanismus, bei dem die Entlohnung eines Bereichmanagers von dessen tatsächlichem Gewinn und dem gemeldeten Gewinn des anderen Bereichmanagers abhängig ist, dem Profit Sharing, bei dem sich die Entlohnungsfunktion eines Bereichmanagers aus der Summe der tatsächlichen Gewinne aller Bereiche ergibt, überlegen ist. Obwohl nun aus theoretischer Sicht der Groves-Mechanismus dem Profit Sharing vorzuziehen wäre, zeigt die Arbeit durch Einbezug experimenteller Ergebnisse, dass das Profit Sharing bei praktischer Anwendung dem Groves-Mechanismus überlegen ist. So werden beim Experiment beide Mechanismen mit und ohne Berücksichtigung einer anonymen Kommunikationsmöglichkeit analysiert. Die wesentliche Aussage der Experimentergebnisse ist, dass das Profit-Sharing bei praktischer Anwendung dem Groves-Mechanismus, trotz dessen theoretischer Überlegenheit, vorzuziehen ist, womit auch verdeutlicht werden kann, warum der Groves-Mechanismus in der wirtschaftlichen Wirklichkeit keine Anwendung findet.
Abstract
(Englisch)
The paper compares two budgeting mechanism, the Profit Sharing and the Groves Mechanism. The introduction of such a budgeting mechanism is necessary because of the growing decentralization of organisations. In such decentralized organisations the headquarters responsibility is the allocation of the mostly scarce ressources. As the headquarter needs the effective poductivities of the divisions an allocation mechanism like the Profit Sharing or the Groves Mechanism is introduced. The paper shows, by comparing the theoretical assumptions, that the Groves Mechanism, where the managers compensation depends on his effective productivity and the reported productivity of the other manager, is superior to the Profit Sharing, where the managers compensation depends on the aggregated effective productivities of all managers. Although the Groves Mechanism has a preferred position compared with the Profit Sharing, the paper shows by presenting experimental results that the Profit Sharing is better off when it is into practice. The experiment analyses both budgeting mechanisms with and without the possibility for anonymous preplay communication. So the paper shows, why the Groves Mechanism is presented theoretically as ideal budgeting mechanism and is not used in practice.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Profit Sharing Groves Mechanism allocation mechanism collusion Tit-for-Tat strategy communication behaviour
Schlagwörter
(Deutsch)
Profit Sharing Groves Mechanismus Allokationsmechanismus Defektionsverhalten Kollusion Tit-for-Tat Strategie
Autor*innen
Ingrid Nöhrer
Haupttitel (Deutsch)
Groves Mechanismus vs. Profit Sharing
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ergebnisse eines Laborexperiments
Paralleltitel (Englisch)
Groves Mechanism vs. Profit Sharing ; experimental results
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
73 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Pfeiffer
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.03 Methoden und Techniken der Betriebswirtschaft
AC Nummer
AC06775874
Utheses ID
526
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
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