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Die Korrelationen zwischen Traum und Film
eine Analyse der Filme "Geheimnisse einer Seele", "Spellbound" und "Paprika" mit besonderer Berücksichtigung der Traumtheorien von Sigmund Freud und Carl Gustav Jung
Anna Louise Carola Igel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Betreuer*in
Rainer Maria Köppl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59564
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25109.79535.710772-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Korrelationen zwischen Traum und Film auseinander. Um die Beziehung zwischen dem Medium Film und dem der Menschheit omnipräsenten Phänomen des Träumens anschaulich darzustellen, wurde der Frage nachgegangen, wie und ob sich die Darstellungsmöglichkeiten des Traums im Laufe der Filmgeschichte verändert haben. Eine besondere Berücksichtigung gilt hier deren psychoanalytischer Verankerung in den Traumtheorien Sigmund Freuds und Carl Gustav Jungs. Um einen umfassenden Überblick über die Traumforschung zu geben, wird dieser erst aus neurobiologischer Perspektive und später aus zweifacher psychoanalytischer Perspektive – einmal anhand von Freuds Traumdeutung und einmal anhand von C. G. Jungs Überlegungen zur Traumdeutung - hergeleitet. Danach werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Traum und Film differenziert, um dann die Entwicklung der filmischen Traumdarstellung zu beleuchten. Anschließend werden zur Überprüfung der Fragestellung die drei Filme Geheimnisse einer Seele (Georg Wilhelm Pabst, 1926), Spellbound (Alfred Hitchcock, 1945) und Paprika (Satoshi Kon, 2006) hinsichtlich ihrer Trauminszenierung und -einbettung, sowie der Funktion des Traums analysiert. Diese drei Werke wurden deshalb ausgewählt, da sie ein jeweils anderes Kapitel der filmgeschichtlichen Entwicklungen repräsentieren. Hierbei stellt sich heraus, dass sich die filmdiegetische Darstellung des Traums analog zur technischen Weiterentwicklung des Films selbst entfaltet hat. Die hier analysierten Beispiele unterscheiden sich hinsichtlich der diegetischen Einbettung, der visuellen und akustischen Darstellung des Traums, sowie der Position/Miteinbeziehung des_der Rezipient_innen. Eine Gemeinsamkeit aller drei Filmbeispiele ist die übergeordnete Funktion des Traums, dem Zuschauer die Vergangenheit des träumenden Charakters näherzubringen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Filmanalyse Traumdeutung Sigmund Freud Carl Gustav Jung Geheimnisse einer Seele Spellbound Paprika Traumtheorie Psychoanalyse
Autor*innen
Anna Louise Carola Igel
Haupttitel (Deutsch)
Die Korrelationen zwischen Traum und Film
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der Filme "Geheimnisse einer Seele", "Spellbound" und "Paprika" mit besonderer Berücksichtigung der Traumtheorien von Sigmund Freud und Carl Gustav Jung
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rainer Maria Köppl
Klassifikationen
24 Theater > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten ,
77 Psychologie > 77.14 Psychoanalyse
AC Nummer
AC15719919
Utheses ID
52612
Studienkennzahl
UA | 066 | 583 | |
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