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Kirche im Netz
die Veränderung kirchlicher Kommunikation durch veränderte Religiosität unter besonderer Betrachtung christlicher Webangebote
Karin Handzel,
Karin Kainz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Haas
DOI
10.25365/thesis.5867
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30291.32184.737369-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wird dem Forschungsinteresse nachgegangen, wer welche Art von religiösen Angeboten ins Netz stellt, wer damit angesprochen werden soll, was die Motivation dahinter ist und ob eine christliche Religionsausübung im Internet theoretisch möglich ist. Dabei werden 36 (scheinbar) religiöse Internetangebote aus den Bereichen Portale, virtuelle Kirchen, Kapellen und Gotteshäuser, Online-Gottesdienste und –Komplets, Web-Andachten, Online-Kreuzwege, Online-Beichten, Internetseelsorge, Online-Beten, und Web 2.0-Angebote mittels fokuszentrierter Inhaltsanalyse untersucht. Die Vorgehensweise ist qualitativ.
Als theoretische Grundlagen dienen Konstruktivismus und Cultural Studies. Es wird die aktuelle religiöse und gesellschaftliche Situation aufgezeigt, in deren Zusammenhang die Untersuchung stattfindet. Hierbei wird besonders auf die Thematiken Ethik, gesellschaftliche Kommunikation, Gesellschafts- und Wertewandel sowie Religion in der heutigen Zeit - in Verbindung mit Medien eingegangen. Da der Untersuchungsgegenstand Webseiten sind, wird auch das Medium Internet näher beleuchtet. Dabei wird sowohl auf Arten als auch Besonderheiten der Kommunikation im Internet eingegangen. Weiters wird die kirchliche Kommunikation im Internet thematisiert und welche Chancen und Gefahren sie bei der Nutzung sehen. Die Arbeit zeigt, dass es eine Vielzahl religiöser Angebote gibt, die Anbieter aber nicht nur offizielle Kirchenvertreter sind. Die offiziellen Seiten werden zur Informationsverbreitung angeboten, aber auch zur Kommunikation und zum Dialog mit der Anhängerschaft. Sind diese durchdacht und interaktiv gestaltet - wie die Kirche St. Bonifatius in der virtuellen Stadt Funcity und die Kirche St. Georg in der 3D-Welt Secondlife - zeigen sie ein durchwegs positives Bild kirchlicher Webpräsenz, auf die man auch in Zukunft bauen kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Internet Kirche Religion Webseiten Inhaltsanalyse Medien Kommunikation Werte
Autor*innen
Karin Handzel ,
Karin Kainz
Haupttitel (Deutsch)
Kirche im Netz
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Veränderung kirchlicher Kommunikation durch veränderte Religiosität unter besonderer Betrachtung christlicher Webangebote
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
322 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Haas
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC08181615
Utheses ID
5265
Studienkennzahl
UA | 301 | 307 | |
