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Paranormale Ansichten, Wissenschaftsglaube und Zwangssymtomatik
Adrian Simon Großklaus
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Anton-Rupert Laireiter
DOI
10.25365/thesis.59702
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28222.73947.364298-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Studie wurde der Zusammenhang verschiedener paranormaler Ansichten mit der Zwangssymptomatik untersucht. Bestehende Literatur diskutiert den Zusammenhang verschiedener paranormaler Ansichten, magischem Denken (Rees, Draper, & Davis, 2010) und Aberglaube (Frost et al., 1993) mit der Zwangssymptomatik. Zusätzlich wurde der potentielle Zusammenhang des Wissenschaftsglaubens, aufgrund seiner funktionalen Gemeinsamkeiten mit religiösem Glauben, mit der Zwangssymptomatik untersucht. Hierfür wurde eine Online-Umfrage (n=166) unter Zuhilfenahme eines Zwangsinventares, einer Skala zur Erfassung paranormaler Ansichten und einer Skala zur Wissenschaftsgläubigkeit durchgeführt, um mögliche Zusammenhänge aufzuschlüsseln und im besten Fall Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten diagnostischer Verfahren und Prognosen zu erhalten. Die Ergebnisse zeigen den besonderen Einfluss des Konzepts Aberglaube, auch wenn aufgrund der Konzeptualisierung zusätzliche Forschung nötig ist. Zudem konnte ein Zusammenhang verschiedener paranormaler Konzepte mit der Zwangssymptomatik „Mentales Neutralisieren“ gefunden werden. Bestehende Theorien konnten nur teilweise bestätigt werden: So zeigte sich ein Zusammenhang magischer Konzepte mit der Symptomatik „Waschen“, jedoch nicht mit „Kontrollieren“. Des Weiteren konnten keine Zusammenhänge mit dem Glauben an die Wissenschaft gefunden werden. Die Ergebnisse dieser Studie empfehlen eine spezifischere und breiter angelegte Forschung über den Zusammenhang der Zwangsstörung mit paranormalen Ansichten und verwandten Konzepten.
Abstract
(Englisch)
In this study, the relationship between various paranormal constructs and the symptoms of obsessive-compulsive disorder was investigated. Existing literature discusses the relationship between different paranormal constructs, such as magical thinking (Rees, Draper, & Davis, 2010), superstition (Frost et al., 1993), and obsessive-compulsive disorder symptoms. Due to its functional similarities with religious belief, the potential connection between the belief in science and the symptoms of obsessive-compulsive behaviour was also examined. For this purpose, an online survey with 166 participants was conducted with the aid of a compulsory inventory, a scale for measuring paranormal beliefs and a scale for belief in science, in order to identify possible correlations and to obtain evidence of possible optimization of diagnostic procedures and prognoses. The results show the particular influence of superstition. Thus additional research is necessary due to the conceptualisation of this study. It was also possible to find a connection between various paranormal concepts and the obsessive-compulsive disorder symptom "mental neutralization". Existing theories could only be partially confirmed. Thus, a connection between magical concepts and the symptom of "washing" was found, but not with "controlling". Furthermore, no connections could be found with the belief in science. The results of this study recommend a more specific and broader research on the connection of obsessive-compulsive disorder with paranormal concepts.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Obsessive-Compulsive Disorder OCD Symptoms Paranormal Beliefs Superstition Belief in Science
Schlagwörter
(Deutsch)
Zwangsstörung Zwangssymptomatik Paranormale Ansichten Aberglaube Wissenschaftsglaube
Autor*innen
Adrian Simon Großklaus
Haupttitel (Deutsch)
Paranormale Ansichten, Wissenschaftsglaube und Zwangssymtomatik
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
72 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anton-Rupert Laireiter
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.92 Parapsychologie
AC Nummer
AC15536696
Utheses ID
52735
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
