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Gesundheitseffekte durch Unterhaltung
am Beispiel der Krankenhausserie „Charité“ unter besonderer Berücksichtigung von Angstappellen
Elisabeth Marie Charlotte Spiegelberger
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jürgen Grimm
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59812
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25128.61077.873471-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit bewegt sich im Feld der Gesundheitskommunikation mit besonderem Augenmerkt auf das Konzept der Entertainment-Education im Zusammenhang mit der Wirkungsweise von Angstappellen. Für die Themen Gesundheit und Krankheit sind die Medien zu einer wichtigen Informationsquelle für viele Menschen geworden. Entertainment-Education nutzt dieses Verhalten, um sozial relevante und gesundheitsförderliche Informationen in Unterhaltungsformaten zu platzieren und so möglichst viele Menschen zu erreichen. Diese Strategie ist in der Praxis besonders in sogenannten Entwicklungsländern bereits sehr erfolgreich, v.a. zur HIV/AIDS-Prävention eingesetzt worden. In dieser Magisterarbeit wurde das Wirkungspotential das Konzept im deutschsprachigen Raum untersucht. Von besonderem Interesse war hierbei die Frage, inwiefern sich Angstappelle auf den Erfolg der Gesundheitskommunikation auswirken. In einer Prä-Post-Befragung via Onlinefragebogen wurden zwei verschiedene Videosequenzen als Stimulus-Material verwendet. Bei beiden handelt es sich um Teile der ersten Folge der Serie „Charité“ der ersten Staffel. Der Unterschied der beiden Gruppen bestand darin, dass eine Gruppe einem Angstappel ausgesetzt war und die andere nicht. Es wurde anhand eines standardisierten Fragebogens untersucht, inwieweit sich das Vorsorgeverhalten, das Arztimage und die sexuelle Hygiene der TeilnehmerInnen durch die Gesundheitskommunikation postrezeptiv veränderten und welche Rolle der Angstappell dabei spielte. Auch der Einfluss der soziodemografischen Variablen Alter, Geschlecht und Bildung wurden beachtet, sowie Narrative Engagement, Involvement, Identifikation mit den Figuren der Serie und die Eindrucksdifferentiale. Die Erkenntnisse dieser Arbeit lassen den Schluss zu, dass das Konzept der Entertainment-Education auch im deutschsprachigen Raum erfolgreich eingesetzt werden kann. Denn unabhängig vom Einsatz der Angstapelle konnte eine postrezeptiv verbesserte Einstellung zur sexuellen Hygiene der RezipientInnen festgestellt werden. Das Unterhaltungsformat von Serien, wie der Krankenhausserie Charité zeigt sich als geeignet dafür, gewisse Gesundheitseffekte zu erzeugen und kann wie in dieser Arbeit am Beispiel der sexuellen Hygiene dazu beitragen, die Einstellung zur Verhütung zu verbessern. Zu den Angstappellen konnte festgestellt werden, dass diese eher einen negativen Einfluss auf die Wirkung der Gesundheitskommunikation hatten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Entertainment-Education Gesundheitskommunikation Angstappelle
Autor*innen
Elisabeth Marie Charlotte Spiegelberger
Haupttitel (Deutsch)
Gesundheitseffekte durch Unterhaltung
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Beispiel der Krankenhausserie „Charité“ unter besonderer Berücksichtigung von Angstappellen
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
vi, 132 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jürgen Grimm
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC15723011
Utheses ID
52832
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1