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Die Sozialreportage & der investigative Journalismus in Österreich
Stilmittel & Themen
Jasmin Brandstetter
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
DOI
10.25365/thesis.59849
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25123.27827.374870-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Magisterarbeit beschäftigt sich mit dem Stilmitteleinsatz und der Themenlandschaft der österreichischen investigativen Reportagen der beiden Wochenmagazine Format (2000-2015) und trend. (2016-2018) von 2000 bis 2018 und stellt einen Vergleich mit den eingesetzten Stilmitteln und Themen der österreichischen Sozialreportage der Jahre 1885 bis 1914 an. Die theoretische Basis dieser Arbeit setzt sich aus den beiden literaturwissenschaftlichen Theorien von Gérard Genette (Erzähltheorie) und Franz K. Stanzel (Theorie des Erzählens) und aus dem kommunikationswissenschaftlichen Zwiebel-Modell, einem integrativen Ansatz von Siegfried Weischenberg zusammen. Methodisch wurde mit der quantitativen Inhaltsanalyse von Patrick Rössler gearbeitet. Es ist durchaus ein Stil in den investigativen Reportagen der Wochenzeitschriften Format und trend. von 2000 bis 2018 erkennbar, bestimmte Themen finden sich sehr häufig in den Reportagen und sowohl die Stilmittel als auch die Themenlandschaft unterscheiden sich von jenen der Sozialreportagen der Jahre 1885 bis 1914. Die investigativen Reportagen sind hauptsächlich durch Sachlichkeit, Nüchternheit, hohe Bildhaftigkeit, vielen Hintergrundinformationen und Präzision gekennzeichnet, es kommt häufig zu einem stilistischen Wechsel, zu Rückblenden und zu einem Wechsel zwischen den Zeitformen Gegenwart und Vergangenheit sowie der neutralen und auktorialen Perspektive. In der Mehrzahl der Sozialreportagen hingegen wird eine Ich-Erzählung verwendet. Folgende Stilmittel kommen bei den Sozialreportagen vor, die mit der Ich-Perspektive zusammenhängen: Innenperspektive, Identität, interne Fokalisierung, homodiegetische Person, Subjektivität sowie Atmosphäre. Bezüglich der Themenlandschaft gibt es bei den investigativen Reportagen klar Themen, die immer wieder aufgegriffen werden: Betrug, Wirtschaft, Folgeberichterstattung, Missbrauch, Politik & Regierung sowie Justiz. Die Top-Themen der Sozialreportagen sind: soziale Ungleichheit, Armut & Elend, soziale Randgruppen, ArbeiterInnen sowie Männer.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Stilmittel Themen investigativer Journalismus investigativ Recherche Sozialreportage
Autor*innen
Jasmin Brandstetter
Haupttitel (Deutsch)
Die Sozialreportage & der investigative Journalismus in Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
Stilmittel & Themen
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
165 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC15727165
Utheses ID
52869
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
