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Potential predispositions in connection with tooth agenesis
an emprirical study
Clara Etzlstorfer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Biologie und Umweltkunde UF Englisch
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.59938
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25111.65516.199960-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zahnaplasien gehören weltweit zu den am häufigsten auftretenden Zahnanomalien, jedoch wurden seit den 1990er Jahren nur wenige Studien bezüglich potenzieller Prädispositionen in Zusammenhang mit dieser Erkrankung durchgeführt. Infolgedessen hat sich diese empirische Studie das Ziel gesetzt, neue Daten in Bezug auf einen möglichen Zusammenhang zwischen nicht-angelegten Zähnen mit Gaumen- und Lippenspalten, Syndromen, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen, hormonellen und Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems und des blutbildenden Systems und Krebs bereitzustellen. Insgesamt nahmen 82 Personen an dieser Studie teil, wobei sich 41 ProbandInnen in der Testgruppe (d.h. diese Personen hatten mindestens einen nicht-angelegten Zahn) und 41 ProbandInnen in der Kontrollgruppe (d.h. keiner dieser Personen litt unter Zahnaplasien und auch keiner aus dessen/deren näheren blutsverwandten Familie). Abhängig von der Gruppe bekam jede Person einen Fragebogen mit Fragen bezüglich Geschlecht, Alter, Nationalität, medizinischer Anamnese und, nur im Falle der Testgruppe, auch Fragen betreffend Zahnaplasie. Das erwartete Ergebnis der Studie wäre gewesen, dass nicht-angelegte Zähne nicht nur in isolierter Form auftreten, sondern auch gemeinsam mit anderen Erkrankungen, wie bereits in früheren Studien angedeutet. Außerdem wäre angenommen worden, dass Testgruppen-TeilnehmerInnen, im Vergleich zur Kontrollgruppe, eine erhöhte Anzahl an Krebsfällen in der blutsverwandten Familie hätten. Diese Studie konnte jedoch keine statistisch signifikanten Ergebnisse bezüglich eines erhöhten Auftretens von Gaumen- und Lippenspalten, Syndromen, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen, hormonellen und Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems und des blutbildenden System sowie Krebs bei Menschen mit Zahnaplasie liefern. Weiters konnte auch die Hypothese, dass ein vermehrtes Vorkommen von Krebsfällen bei Zahnaplasie-Betroffenen zu finden sei, mit den Ergebnissen der Studie nicht belegt werden.
Abstract
(Englisch)
Dental agenesis is one of the most common dental aberrations worldwide, but only a few surveys regarding potential predispositions in connection with this disorder have been conducted since the 1990s. Therefore, this empirical study aimed at providing new data focussing on possible interconnections between congenitally missing teeth (CMT) and cleft lip/palate, syndromes, allergies, cardiovascular diseases, hormonal and metabolic diseases, diseases of the nervous and haematopoietic system as well as cancer. In total, 82 people participated in this study with 41 subjects in the test group (i.e. people who had at least one CMT) and 41 subjects in the control group (i.e. people who had no CMT themselves or in their kindred family circle). Depending on the group, every participant received a questionnaire with questions about gender, age, nationality, medical anamnesis and, only for the test group, data regarding dental agenesis. The expected outcome of this study would have been that CMT did not solely emerge as an isolated issue but in association with other specific diseases, as described in previous studies. Additionally, it would have been assumed that test group participants had a higher number of cancer cases in their blood-related closer family than subjects from the control group. However, this empirical study could not provide any significant results regarding a cumulated frequency of cleft lip/palate, syndromes, allergies, cardiovascular diseases, hormonal and metabolic diseases, diseases of the nervous and haematopoietic system as well as cancer among participants with dental agenesis. Further, the hypothesis that kindred families of test group subjects had a higher cancer frequency than the ones from the control group could not be confirmed by this study since the results showed no statistically significant differences between both groups.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Dental agenesis teeth CMT congenitally missing teeth predispositions aplasia allergies cleft lip and palate syndromes cancer cardiovasular diseases hormonal and metabolic diseases diseases of the haematopoietic system diseases of the nervous system odontogenesis
Schlagwörter
(Deutsch)
Zahnaplasie Zähne Prädisposition Allergien Syndrome Lippen- und Gaumenspalte Krebs Herz-Kreislauferkrankung Stoffwechselerkrankung blutbildendes System Erkrankung Nervensystem Odontogenese
Autor*innen
Clara Etzlstorfer
Haupttitel (Englisch)
Potential predispositions in connection with tooth agenesis
Hauptuntertitel (Englisch)
an emprirical study
Paralleltitel (Deutsch)
Potenzielle Prädispositionen in Zusammenhang mit Zahnaplasie : eine empirische Studie
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
81 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikationen
42 Biologie > 42.88 Physische Anthropologie ,
44 Medizin > 44.96 Zahnmedizin
AC Nummer
AC15516314
Utheses ID
52953
Studienkennzahl
UA | 190 | 445 | 344 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1