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Einfluss von Roburin A und D auf die Signaltransduktion, Zelldifferenzierung und Aktivität von Osteoklasten in vitro
Michael Schnattinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Oskar Hoffmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5906
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29648.66249.728453-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ellagitannine gehören zur Gruppe der Hydrolysierbaren Tannine, die ihrerseits eine Untergruppe der pflanzlichen Polyphenole darstellen. Innerhalb der Ellagitannine gibt es eine Gruppe von Vertretern, die neben der ubiquitär vorhandenen 3,4,5,3´,4´,5´-Hexahydroxydiphenoyl-Einheit (HHDP) eine weitere charakteristische Gruppe, den 2,3,5-Nonahydroxyterphenoyl-Rest (NHTP), aufweisen. Diese Verbindungen kommen vor allem im Holz verschiedener Eichen- und Kastanienarten vor und können während des Reifungsprozesses alkoholischer Getränke in Holzfässern in das Genussmittel, und somit in die Nahrungskette, gelangen. Im Verlauf unserer in vitro Forschungen untersuchten wir den Einfluss zweier Vertreter der Ellagitannine mit NHTP-Gruppen, die Ellagitannin-Dimere Roburin A und Roburin D, auf die Resorptionstätigkeit mehrkerniger, reifer Osteoklasten. Beide Substanzen zeigten in einem Pit-Assay eine vergleichbare Hemmung der Resorption durch Osteoklasten aus murinen Knochenmarkszellen an Knochenplättchen von Rindern. Die maximale Aktivität entwickelten die untersuchten Roburine bei einer Konzentration von 50 µM des Ellagitannins, wobei der durchschnittliche Anteil der Resorptionsareale an der Gesamtknochenfläche durchwegs um 1 % lag. Weiters wurde die Stabilität und Wirksamkeit der beiden Roburine bei einem leicht sauren pH-Wert von 6,7 nachgewiesen. Im weiteren Verlauf unserer Untersuchungen versuchten wir an Hand der Western-Blot-Methode die Veränderungen der intrazellulären Signaltransduktionswege ausfindig zu machen, die sich für das verringerte Resorptionsausmaß verantwortlich zeigen. Hinsichtlich des Einflusses auf die intraosteoklastäre Signaltransduktion lieferten beide Substanzen sehr unterschiedliche Ergebnisse, so dass eine generelle Aussage schwer fällt. Nur die Veränderungen in der Phosphorylierung von Akt- und Src-Protein zeigten gewisse Parallelen, wobei vor allem die Beeinflussung von Src wegen seiner Auswirkungen auf das Zytoskelett und somit auf Osteoklasten-Migration und Knochenresorption von Bedeutung scheint.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Ellagitannine Roburin A Roburin D Osteoklasten NF-kB p44/42-MAPK p38-MAPK Akt Src
Autor*innen
Michael Schnattinger
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss von Roburin A und D auf die Signaltransduktion, Zelldifferenzierung und Aktivität von Osteoklasten in vitro
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
107 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oskar Hoffmann
Klassifikationen
42 Biologie > 42.15 Zellbiologie ,
44 Medizin > 44.38 Pharmakologie ,
44 Medizin > 44.41 Pharmazeutische Biologie
AC Nummer
AC07837464
Utheses ID
5300
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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