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"Sage, wer es kann..." : Bildung im Frühmittelalter am Beispiel der Vermittlung mathematischen Wissens zur Zeit Karls des Großen
Anna Elisabeth Denkmayr
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Mathematik
Betreuer*in
Walter Pohl
Mitbetreuer*in
Veronika Wieser
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.60061
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19650.93180.828689-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit befasst sich mit den Errungenschaften der karolingischen Bildungsreform. Vor dem Hintergrund allgemeiner Forderungen und Maßnahmen wird vor allem auf die Entwicklungen im mathematischen Bereich eingegangen. Der Arbeit zugrunde liegende Forschungsfragen sind: „Wie sah Wissensvermittlung und somit Bildung zur Zeit der Karolinger am Beispiel der Aachener Hofschule Karls des Großen aus?“ und „Lassen sich mit Hilfe mathematischer Aufgabensammlungen im Bereich der mathematischen Wissensvermittlung Strukturen erkennen, die Aufschluss über die Bedeutung und Art der Vermittlung mathematischen Wissens zu dieser Zeit liefern?“. Zur Beantwortung dieser Fragen wurde neben einer ausführlichen Literaturrecherche auch eine Analyse mathematischer Beispielsammlungen des neunten Jahrhunderts (De arithmeticis propositionibus, Propositiones ad acuendos iuvenes) durchgeführt. Im ersten Kapitel wird ein Überblick über die vorangegangen Entwicklungen und bestehenden Bildungsstrukturen zur Beginn der Herrschaft Karls des Großen gegeben. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Veränderungen, die die Bildungsreform Karls allgemein und im speziellen für die Mathematik mit sich brachte und bezieht hierfür auch die treibenden Kräfte hinter den Reformen mit ein. Anschließend werden in Kapitel 3 die beiden Aufgabensammlungen analysiert und ihr Wert in praktischer als auch didaktischer Sicht untersucht. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass sich Bildung zur Zeit Karls des Großen zwar grundsätzlich an religiösen Bildungsinteressen orientierte, es jedoch zu einer Aufwertung klassischer antiker Bildung kam, was vor allem dem mathematischen Bereich nutzte. Mathematik wurde zudem grundsätzlich anwendungsorientiert vermittelt, wobei die dafür gewählten Methoden, zumindest in den untersuchen Beispielsammlungen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik fördern sollten.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis deals with the achievements of the so called Carolingian Renaissance. It focuses thereby on the developments in the mathematical sector as part of general improvements concerning education. The thesis is based on the questions “How did the transfer of knowledge and thus education look like in Carolingian times using the example of Charlemagne’s court school at Aachen?” and “Do sets of mathematical problems provide clues about the importance of mathematical studies and the nature of communication of mathematical knowledge?”. To answer these questions a literature research as well as the analysis of two ninth century collections of mathematical problems (De arithmeticis propo-sitionibus, Propositiones ad acuendos iuvenes)were conducted. The first chapter offers an overview on how education developed during the centuries preceding the Carolingian Renaissance and how education looked like at the beginning of Charlemagne’s reign. The second chapter deals with the development during the Carolingian Renaissance itself, focusing on mathematics and also outlining influential people and ideas involved in the educational reforms. The practical and didactical value of the aforementioned sets of mathematical problems are then analyzed in chapter three. The thesis concludes, that education in Carolingian times was guided by religious interests but also included a renewed interest in classical education, which benefitted mathematical studies. The communication of mathematical knowledge was imparted mostly a applied mathematics but, regarding the two analyzed collections, could be designed to give pleasure as well.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Carolingian Renaissance Palace School Aachen Charlemagne Alcuin Bede Mathematical Riddles History of Education History of Mathematics Early Middle Ages Propositiones ad acuendos iuvenes De arithmeticis propositionibus
Schlagwörter
(Deutsch)
Karolingische Bildungsreform Aachener Hofschule Karl der Große Alkuin Beda Mathematische Rätselsammlung Bildungsgeschichte Mathematikgeschichte Frühmittelalter Propositiones ad acuendos iuvenes De arithmeticis propositionibus
Autor*innen
Anna Elisabeth Denkmayr
Haupttitel (Deutsch)
"Sage, wer es kann..." : Bildung im Frühmittelalter am Beispiel der Vermittlung mathematischen Wissens zur Zeit Karls des Großen
Paralleltitel (Englisch)
"Tell me, if you can..." : education in the Early Middle Ages by example of the transfer of mathematical knowledge during the period of Charlemagne
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
150 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Walter Pohl
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.31 Frühes Mittelalter ,
15 Geschichte > 15.32 Fränkisches Reich ,
31 Mathematik > 31.01 Geschichte der Mathematik
AC Nummer
AC15533750
Utheses ID
53073
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 406 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1