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Emerging market multinationals
institutional advantage or institutional escape?
Hanna Schenk
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Betriebswirtschaft
Betreuer*in
Oliver Fabel
DOI
10.25365/thesis.60252
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25102.47974.763865-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die aktuelle Forschung hat gezeigt, dass die grenzüberschreitenden Expansionen von multinationalen Unternehmen aus Schwellenländern (EMNEs) durch einzigartige Standortentscheidungen gekennzeichnet sind. Dies hat zur Folge, dass ihre Internationalisierungspfade von jenen ihrer entwickelten Vorgänger abweichen. Mit dem institutionellen Umfeld als zentraler Überlegung in der Entscheidungsfindung, bezüglich ausländischer Direktinvestitionen (ADI), wurden bisher zwei Strategien argumentiert: Einerseits, dass EMNEs ihr institutionelles Umfeld als Erfahrungsquelle nutzen, um daraus institutionelle Vorteile abzuleiten, welche in Ländern mit vergleichbaren institutionelle Strukturen verwertet werden können. Andererseits, dass defizitäre institutionelle Rahmenbedingungen die Attraktivität für ADIs senken, was sich in Fluchtstrategien seitens der Unternehmen niederschlägt. Dies bedingt die Notwendigkeit für weitere Theoriebildung in Bezug auf die grenzüberschreitende Expansion von EMNEs und führt zu der Frage: Wie werden EMNEs in ihren Internationalisierungsstrategien durch ihr institutionelles Umfeld beeinflusst? Um dies zu beantworten, wurde eine deduktive Forschungsmethodik angewandt, welche darauf abzielte, die Beziehung zwischen institutionellem Umfeld und den entsprechenden Standortentscheidungen im Internationalisierungsprozess festzustellen. Dies wurde mittels quantitativer Analyse der ADI Entscheidungen von 34 Ländern im Zeitraum von 2001 bis 2017 durchgeführt. Unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen, der Zeit des Investments und der geographischen Region, wurde die Wahrscheinlichkeit untersucht, mit welcher ADI auf Märkte mit schwachem institutionellen Umfeld zielen, ob Fluchtstrategien angewandt werden oder ob keine eindeutige Korrelation zwischen institutionellem Umfeld und Standortwahl erkennbar ist. Die Resultate zeigen neben einer beobachtbaren Beziehung zwischen institutionellem Umfeld und Standortwahl, dass der Zeit des Investments sowie der geographischen Region eine wichtige Rolle zukommt. Diese Arbeit trägt zur Forschung bei, indem sie die Beziehung zwischen institutionellen Rahmenbedingungen und Standortwahl quantitativ konzeptualisiert, die Bedeutung des institutionellen Umfelds hervorhebt und eine ganzheitliche Perspektive auf Internationalisierungstheorien in Schwellenländern anwendet.
Abstract
(Englisch)
Research suggests that organizations from emerging markets are characterized by their unique location choices in their cross-border expansion; they subsequently pursue different internationalization paths as their developed predecessors. Featuring institutional settings as central considerations in foreign direct investment (FDI) decisions, prior research argued for both, emerging market multinationals (EMNEs) utilizing their home institutional environments as sources for obtaining institutional advantages that can be employed elsewhere, and similarly for weak institutional settings decreasing the attractiveness for foreign investment, resulting in institutional escape strategies on behalf of EMNEs. This evinces the need for further theorization of the internationalization patterns of EMNEs and accordingly poses the question: How are emerging market multinationals influenced by their institutional environments in their internationalization patterns? To approach this question, a deductive research methodology is applied to test the relationship between the institutional quality in 34 economies and the related FDI location choices from 2001 to 2017 quantitatively. While accounting for institutional settings, time and geographical region, the propensity to enter target markets with weak institutional systems is examined. This enables me to measure whether institutional advantages are exploited, it is opted for institutional escape or no correlation of the institutional environments and corresponding location decisions is given. The results demonstrate an observable relationship between the variables in this regard. This thesis therefore contributes to the research by quantitatively conceptualizing the relationship between institutional settings and location choices, highlighting the importance of the institutional environment under application of a holistic perspective on internationalization theories in emerging markets.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
EMNE Emerging Markets Institutional Environment Institutional Theory Location Choices FDI Emerging Market Multinational Enterprise Institutional Advantage Institutional Arbitrage Institutional Escape
Schlagwörter
(Deutsch)
Multinationale Unternehmen aus Schwellenländern Institutionelles Umfeld Institutionelle Theorie ADI Ausländische Direktinvestitionen Institutionelle Vorteile Institutionelle Arbitrage Institutionelle Fluchtstrategien
Autor*innen
Hanna Schenk
Haupttitel (Englisch)
Emerging market multinationals
Hauptuntertitel (Englisch)
institutional advantage or institutional escape?
Paralleltitel (Deutsch)
Multinationale Unternehmen aus Schwellenländern – institutionelle Vorteile oder Institutionelle Flucht?
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
x, 79, 70 verschieden gezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Oliver Fabel
AC Nummer
AC15570017
Utheses ID
53249
Studienkennzahl
UA | 066 | 914 | |
