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Vom Abfall zur Ressource
die Bestimmungen des AWG 2002 zum Abfallbegriff und zum Ende der Abfalleigenschaft im Lichte der Kreislaufwirtschaft
Reka Krasznai
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Rechtswissenschaften
Betreuer*in
Christian Piska
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.60312
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25107.42698.472153-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Umweltschutz und Ressourcenschonung erfordern einen Wandel von einer linearen Wirtschaft, in der hochwertige Materialien nach einmaliger Nutzung als Abfälle entsorgt werden, zu einer kreislauforientierten Wirtschaft, in der Produkte, Stoffe und Ressourcen nach ihrer Nutzung soweit wie möglich wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden und die Entstehung von Abfällen dadurch auf ein Minimum reduziert wird. Um die Kreislaufwirtschaft in der Europäischen Union zu fördern, wurde im Rahmen des „EU-Kreislaufwirtschaftpaketes“ die Abfallrahmenrichtlinie überarbeitet – mit dem vorrangigen Ziel, Abfall als Ressource zu stärken und den Markt für die aus Abfällen gewonnenen, sogenannten Sekundärrohstoffe anzukurbeln. Die Richtlinienänderung ist am 4. Juli 2018 in Kraft getreten und muss innerhalb von zwei Jahren von den EU-Mitgliedstaaten in die nationalen Rechtsordnungen umgesetzt werden. In Österreich wird dies insbesondere durch die die Novellierung des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 erfolgen. Diese Entwicklungen auf europäischer Ebene und die anstehende Richtlinienumsetzung in Österreich werden zum Anlass genommen, die bestehenden innerstaatlichen Regelungen des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 zum Abfallbegriff und zum Ende der Abfalleigenschaft im Hinblick auf eine nachhaltige und ökologische Kreislaufwirtschaft zu evaluieren. Insbesondere wird untersucht, ob diese beiden Regelungen, die eine zentrale Rolle bei der Kreislaufführung von Materialien spielen, einen Ausgleich zwischen den Interessen des Umweltschutzes und der Ressourcennutzung schaffen. Denn ein zeitgemäßes Abfallrecht sollte den Menschen sowie die Umwelt vor den negativen Auswirkungen, die von Abfällen ausgehen, schützen, es sollte aber nicht durch zu weit gefasste Umweltschutzvorgaben die Nutzung von Abfällen als Ressource erschweren und dadurch die Kreislaufwirtschaft hemmen.
Abstract
(Englisch)
Environmental protection and the conservation of resources undoubtedly require a transition from a linear economy, where high-quality materials are still often disposed of as waste, after being used only once, to a circular economy, where products, materials and resources are maintained in the economy for as long as possible and therefore the generation of waste is minimised. In order to promote such a shift to a more circular economy in the European Union, the Waste Framework Directive has recently been revised in the broader context of the "EU Circular Economy Package". The primary aim of this amendment is to strengthen the use of waste as a resource and boost the market for secondary raw materials, which derive from waste. The amendment of the Waste Framework Directive entered into force on 4 July 2018 and has to be transposed by EU Member States into national leglislation within two years. In Austria, this revision of the Waste Framework Directive will be implemented for the most part by an amendment of the Waste Management Act 2002. In the light of these developments at European level and the upcoming Austrian transposition of the amended Waste Framework Directive, this thesis evaluates the legal situation of the Waste Management Act 2002 currently in force regarding its notion of waste and its end-of-waste-provision against the background of the concept of a circular economy. In particular, the thesis examines how these two provisions, which play a key role for the circulation of materials, balance the interests of environmental protection on one hand and the use of resources on the other hand. Contemporary waste legislation should protect people’s health and the environment from the adverse effects of inappropriate handling of waste, but it should not hinder the use of waste as a resource through excessive environmental regulations and thereby hamper the shift to a more circular economy.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Waste Management Act 2002 notion of waste end-of-waste circular economy
Schlagwörter
(Deutsch)
AWG 2002 Abfallbegriff Ende der Abfalleigenschaft Kreislaufwirtschaft
Autor*innen
Reka Krasznai
Haupttitel (Deutsch)
Vom Abfall zur Ressource
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Bestimmungen des AWG 2002 zum Abfallbegriff und zum Ende der Abfalleigenschaft im Lichte der Kreislaufwirtschaft
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
141 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Wilhelm Bergthaler ,
Christian Schmelz
Klassifikation
86 Recht > 86.62 Naturschutzrecht, Landschaftsschutzrecht, Umweltrecht
AC Nummer
AC15729293
Utheses ID
53298
Studienkennzahl
UA | 783 | 101 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1