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Burnout, gesundheitsbezogene Lebensqualität und die Auswirkungen von Copingmechanismen
Lina Ananda Elkner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Reinhold Jagsch
DOI
10.25365/thesis.60403
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25099.81476.903773-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund. Burnout ist ein wichtiges, präsentes und viel diskutiertes Thema. Es kann schwere Folgen für die Gesundheit, die Bewältigung von Aufgaben und den eigenen Lebensstil haben. Ein wichtiger Risikofaktor, der mit Burnout einhergeht, ist die verringerte gesundheitsbezogene Lebensqualität. Burnout kann entstehen, wenn ineffektive Copingstrategien angewendet werden und der Versuch scheitert, sich vor arbeitsbezogenen Stress zu schützen. Ziel dieser Untersuchung war es, Burnout in Zusammenhang mit der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, Copingmechanismen und den demographischen Variablen Alter und Berufserfahrung zu untersuchen. Methodik. Die Stichprobe umfasste 378 arbeitende Personen in Berufen mit potenziell hoher Stressbelastung im deutschsprachigen Raum. Das Design dieser Studie war eine quantitative Querschnittsuntersuchung, und die Fragebögen wurden im Papier-Bleistift-Format
vorgegeben. Für die Erhebung wurden die Burnout-Screening-Skalen (BOSS I und II), die Short-Form-36 Health Survey und der Coping Inventory for Stressful Situations eingesetzt. Ergebnisse. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass ein starker Zusammenhang zwischen
Burnout und gesundheitsbezogener Lebensqualität besteht. Außerdem zeigte sich, dass emotionsorientiertes Coping einen negativen Einfluss auf Burnout und gesundheitsbezogene Lebensqualität hat. Aufgabenorientiertes und sozial-ablenkungsorientiertes Coping ergaben
dagegen teilweise positive Effekte, nämlich auf reduzierte Burnout-Scores und auf höhere gesundheitsbezogene Lebensqualität. Keine Ergebnisse zeigten sich, wider Erwarten, im Zusammenhang mit vermeidungsorientiertem Coping. Ebenso veränderte Coping als
Mediatorvariable den Zusammenhang zwischen Burnout und gesundheitsbezogener Lebensqualität nur partiell. Schlussfolgerung. In Folge dieser Untersuchung zeigte sich, dass emotionsorientiertes Coping einen Risikofaktor für Burnout darstellt und aufgabenorientiertes Coping, sozial-ablenkungsorientiertes Coping und eine hohe gesundheitsbezogene Lebensqualität als Schutzfaktoren vor Burnout fungieren. Ein Vorteil dieser Studie war die heterogene Verteilung der Stichprobe in Hinblick auf die Berufsfelder. Kritisch für die Analyse ist zu sehen, dass die Stichprobe nur mäßige Werte bei der Burnoutgefährdung aufwies. In Zukunft wäre es wünschenswert diese Zusammenhänge auch in einer längsschnittlichen Untersuchung zu überprüfen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Burnout gesundheitsbezogene Lebensqualität Coping Alter Berufserfahrung
Autor*innen
Lina Ananda Elkner
Haupttitel (Deutsch)
Burnout, gesundheitsbezogene Lebensqualität und die Auswirkungen von Copingmechanismen
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
65 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Jagsch
Klassifikationen
44 Medizin > 44.19 Gesundheitswesen: Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC15650137
Utheses ID
53374
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
