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La propagande à l'École de Vichy
quels sont les moyens linguistiques et discursifs employés dans les manuels étudiés en France pendant le régime de Vichy, collaborateur de l'Allemagne hitlérienne, afin de manipuler les élèves?
Nicole Grois
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Französisch UF Spanisch
Betreuer*in
Kerstin Störl
DOI
10.25365/thesis.60532
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25119.68117.594854-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Institution Schule war während des autoritären Vichy-Regimes unter Petain (1940-1944) Zielscheibe einer umfangreichen Propaganda, die dazu diente, der französischen Jugend die Werte der neuen Staatsideologie, der „Révolution nationale“ einzuflößen. Schulbücher waren bei der Verfolgung dieses Ziels ein wichtiges Instrument ideologischer Indoktrinierung. Die Durchführung einer kritischen Diskursanalyse (KDA) an einem Schulbuch des Faches Moralerziehung aus dem Jahr 1941 ermöglicht einen Einblick in den Propagandadiskurs Vichys und zeigt, welche sprachlichen und diskursiven Mittel, Muster und Strategien angewendet werden, um die SchülerInnen zu Gunsten der mit Hitler kollaborierenden Regierung zu manipulieren. Um jene Diskursstrategien als für den damaligen Diskurs typisch bezeichnen zu können, wird ein Vergleichsmoment hergestellt. Die Analyse eines zweiten Lehrwerks aus 1945, dem ersten Jahr der vierten Republik, soll die Hypothese untermauern, dass sich der propagandistische Diskurs des Vichy-Regimes von jenem der Nachkriegszeit unterscheidet. Es stellt sich heraus, dass sich die Hypothese nur teilweise bewahrheitet, da die im Schulbuch der Nachkriegszeit gefundenen diskursiven Strategien zu einem großen Teil jenen im ersten Lehrwerk gleichen. Weder ideologisch noch strategisch unterscheidet sich der Nachkriegsdiskurs maßgeblich von dem rassistisch-nationalistischen Propagandadiskurs Vichys. Selbst wenn die Hypothese als nur teilweise zutreffend bezeichnet werden kann, beweist die Analyse allenfalls, dass die Institution Schule, das Schulbuch im Besonderen, ein wichtiges Instrument zur Verbreitung politischer und ideologischer Ziele darstellt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Propaganda Vichy-Regime Ideologie Schule Schulbuchanalyse Moralerziehung Kritische Diskursanalyse
Autor*innen
Nicole Grois
Haupttitel (Französisch)
La propagande à l'École de Vichy
Hauptuntertitel (Französisch)
quels sont les moyens linguistiques et discursifs employés dans les manuels étudiés en France pendant le régime de Vichy, collaborateur de l'Allemagne hitlérienne, afin de manipuler les élèves?
Paralleltitel (Deutsch)
Propaganda an den Schulen Vichys : welche linguistischen und diskursiven Mittel wurden in französischen Schulbüchern unter dem mit Hitler kollaborierenden Regime benutzt, um SchülerInnen zu manipulieren?
Publikationsjahr
2019
Umfangsangabe
141 Seiten : Illustrationen, Karten
Sprache
Französisch
Beurteiler*in
Kerstin Störl
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC15571812
Utheses ID
53489
Studienkennzahl
UA | 190 | 347 | 353 |
